3500 Stellen in Gefahr

LCD-TVs bringen Sharp ins Minus

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von Coen Kaat

Das vergangene Geschäftsjahr hat Sharp wenig Grund zur Freude gebracht. Um dem hohen Verlust entgegenzuwirken, plant das Unternehmen 3500 Stellen abzubauen und den Sitz in Osaka zu verkaufen.

Sharp hat sein Geschäftsjahr 2015 mit einem Verlust von 222 Milliarden japanische Yen abgeschlossen – umgerechnet etwa 1,7 Milliarden Franken. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 5 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Sharp etwa 2,8 Billionen Yen, beziehungsweise gut 21 Milliarden Franken.

Den Hauptgrund für den Rückgang sieht das Unternehmen im LCD-TV-Geschäft. Ein Rückgang bei den Verkaufszahlen sowie ein Preiszerfall bei kleinen und mittleren LCD-Fernsehern hätten zu dem schlechten Resultat einen Grossteil beigetragen.

Um dem entgegenzuwirken, kündigte Sharp einen "Medium-Term Management Plan for Fiscal 2013 through 2015" an. Wie die NZZ berichtetet, sieht dieser Plan etwa den Abbau von 3500 Stellen durch Frühpensionierung sowie den Verkauf des Unternehmenssitzes in Osaka vor.

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