"In fünf Minuten waren wir ein All-IP-Büro"
Welche Möglichkeiten bietet die Umstellung auf All-IP? Welche Herausforderungen stellen sich Unternehmen dabei? Sonja Schwendeler, Geschäftsinhaberin von Swisspersonal, liefert Antworten.
Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Projekt.
Sonja Schwendeler: Wir waren mit der bestehenden Telefonanlage eigentlich zufrieden. Leider kam diese immer mehr in die Jahre. Unsere aktuelle Anbieterin Swisscom wies uns darauf hin, dass gerade ein Wandel stattfindet: weg von der herkömmlichen, hin zur IP-Telefonie. Im Beratungsgespräch stellte sich heraus, dass es für uns betriebswirtschaftlich die einfachste und beste Lösung ist, den Betrieb der neuen IP-basierten Telefonanlage Swisscom zu übergeben. Ausserdem empfahl man uns, auf einen schnelleren Internetanschluss sowie eine Telefonieflatrate zu wechseln. Dass wir mit diesem Wechsel auch noch Kosten sparen, hat uns den Entscheid erleichtert.
Welche Möglichkeiten erhoffen Sie sich vom Wechsel auf All-IP?
Unsere Ansprüche waren recht bescheiden. Wir wollten einfach weiterhin telefonieren können. Doch schon bald merkten wir, dass die IP-Telefonie viel mehr als das bietet. Wir sind heute überall erreichbar, sogar mit der Festnetznummer. Auch der Einsatz von Headsets statt Telefonhörern erleichtert uns den Alltag. Heute sind wir viel flexibler und auch professioneller unterwegs. Swisscom kümmert sich um den Betrieb und die Wartung der Anlage. Wir kümmern uns um unsere Kunden.
Welche Probleme mussten oder müssen Sie noch lösen?
Die Umstellung erfolgte überraschend unspektakulär. Der Techniker steckte alles ausserhalb der Bürozeiten um, da die Telefonleitung kurz unterbrochen werden musste. Schon fünf Minuten später waren wir ein All-IP-Büro. Wir sind froh, dass sich Swisscom um die neue Telefonanlage kümmert.
Was raten Sie anderen Unternehmen, die noch vor der Umstellung stehen?
Es lohnt sich, sich frühzeitig mit der Umstellung auf eine moderne Kommunikationsanlage auseinanderzusetzen. Bei uns bildet sie das Herzstück des Betriebs. Steht sie still, geht nichts mehr. Wir haben uns daher entschieden, die Initiative zu ergreifen, bevor es so weit kommt. Im Nachhinein hatten wir Glück, dass die alte Anlage so lange durchgehalten hatte.
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