Spionage-Vorwürfe gegen Google
Google soll mit seinen Chromebooks Schüler ausspionieren. Eine Nichtregierungsorganisation hat dem Konzern schwere Vorwürfe gemacht und Beschwerde eingereicht.
Google spioniert Schüler mithilfe seiner Chromebooks, die das Unternehmen an Schulen verkauft, aus. Das hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) in einer Beschwerde geschrieben, die sie bei der US-Wettbewerbsbehörde FTC einreichte.
Wie Pressetext unter Bezug auf die Nichtregierungsorganisation schreibt, soll Google die Geräte manipuliert haben, um Nutzungsprotokolle über die Such- und Videoanfragen der Schüler zu erstellen. So würden die Aktivitäten der Schüler von deren Kindergartenzeit an bis zum Erreichen der zwölften Klasse gesammelt.
Google habe bei den Geräten für Schulen das Sync-Feature im Chrome-Browser auf Standard gestellt. Zudem liessen sich die Privatsphären-Einstellungen nur von Administratoren verändern.
Google stritt die Vorwürfe ab. Sollten sie stimmen, verstösst Google gegen den sogenannten "Student Privacy Pledge", den der Konzern im vergangenen Jahr unterzeichnete. Darin ist festgehalten, dass persönliche Daten von Schülern nur für pädagogische Zwecke verwendet werden dürfen. Google stritt die Vorwürfe ab.
Update, 3.12.2015:
Google veröffentlichte eine Stellungnahme, in der versichert wird, dass die Daten etwa nicht für Werbezwecke missbraucht würden. Auch seien die Google Apps for Education (wie Gmail, Kalender, Drive, etc.) werbefrei.
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