Ascoms schwieriger Wandel zum Softwarekonzern
Die Technologiefirma Ascom will sich bis 2020 zu einem Healthcare-ICT-Unternehmen wandeln. Der Weg dahin ist steinig.
Ascom hat sein Fiskaljahr 2015 bilanziert. Die Technologiefirma schnitt nicht gut ab: Der Betriebsgewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent, der Umsatz um 6 Prozent und der operative Cashflow um 28 Prozent. Nur wer Veränderungen der Wechselkurse berücksichtigt, findet eine positive Kennzahl. So gerechnet stieg der Umsatz in den letzten zwölf Monaten um 1,5 Prozent.
Das Unternehmen habe 2015 die Investitionen in Lösungen, Software und Dienstleistungen erhöht, teilt Ascom mit. Die Leistungsfähigkeit in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Technologie sei nun höher.
Neuer Fokus
Besonders schlecht ist das Ergebnis der Sparte Network Testing. Sie generierte 2015 einen Betriebsverlust (Ebit) von etwa 11 Millionen Franken. Analysten gehen nun davon aus, dass Ascom für den defizitären Bereich einen Käufer sucht. Das Unternehmen kündigte bereits an, sich neu ausrichten zu wollen. Der Fokus soll auf Lösungen für das Gesundheitswesen liegen.
Immerhin: Der Umsatz des Bereichs Wireless Solutions stieg zu konstanten Wechselkursen um 3,7 Prozent. Beim Betriebsgewinn (Ebit) gab es in dieser Sparte allerdings eine gegenteilige Entwicklung. Er sank in den letzten zwölf Monaten um 23 Prozent.
Unter dem Strich erzielte Ascom 2015 einen Konzerngewinn von 24,3 Millionen Franken. Per 31. Dezember 2015 wies die Gruppe eine Nettoliquidität von 37,3 Millionen Franken (2014: 27,1 Millionen) und eine Eigenkapitalquote von 40,7 Prozent (2014: 34,4 Prozent) aus.
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