Quickline verliert TV-Kunden wegen Swisscom
Der Quickline-Verbund ist im letzten Jahr gewachsen. Umsatz und Kundenzahl kletterten zweistellig. Der Partner Inter GGA spielte eine entscheidende Rolle.
Der Umsatz des Quickline-Partnerverbundes ist 2015 um 14 Prozent auf 220 Millionen Franken gestiegen, wie der Verbund mitteilt. Die Zahl der Kunden für Internet und Festnetz kletterte jeweils um rund 17 Prozent.
Das Kundenwachstum ist wohl vor allem auf den Verbundpartner Inter GGA zurückzuführen. Dessen Kunden tauchen gemäss Mitteilung erstmals in den Geschäftszahlen auf. Insgesamt zählte der Verbund zum Jahresabschluss 147'600 Internet-Kunden und 89'900 Telefonie-Kunden.
Wie viele der Kunden effektiv von Inter GGA stammten, geht aus der Mitteilung nicht hervor. "Wir kommunizieren keine Zahlen auf Partnerbasis", schreibt Mediensprecherin Jaqueline Blaser auf Anfrage der Redaktion. Inter GGA selbst gibt auf seiner eigenen Website an, etwa 34'000 Kunden zu haben. Ohne die Kunden von Inter GGA mitgezählt, steigerte sich die Kundenzahl des Verbundes im Vergleich zu 2014 also lediglich um etwa 1340 Kunden. Das entspräche weniger als 1 Prozent.
Die Zahl der TV-Kunden ging um 1 Prozent auf 362'300 zurück. Quickline führt den Rückgang auf die durch Swisscom "monopolisierten Sportrechte" zurück. Der Quickline-Verbund ist dennoch nach eigenen Angaben der drittgrösste TV-Anbieter der Schweiz.
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