Swisscom gewinnt Swiss Re als Cloud-Kunden
Swiss Re setzt auf die Cloud. Der Rückversicherer bezieht neu unter anderem Infrastruktur, Datenbanken und Entwicklungsplattformen von Swisscom.
Swiss Re nutzt neu die Swisscom-Cloud. Für Infrastructure-as-a-Service, Platform-as-a-Service und Database-as-a-Service. Der Rückversicherer lagert so Datenbanken, Entwicklungsplattformen, Laufzeitumgebungen und Teile seiner IT-Infrastruktur aus. Swisscom übernimmt zudem das IT-Service-Management und betreibt eine Integrationsschicht sowie Self-Service-Portale.
Hybrid Cloud und Microservices
Die Einführung der Infrastruktur- und Plattform-Dienstleistungen ist laut Swisscom ein erster Schritt in Richtung der Bereitstellung einer hybriden Cloud bei Swiss Re. Der Rückversicherer könne nun Speicherplatz und Rechenleistung agil seinen Ressourcenbedürfnissen anpassen.
Swiss Re werde in der Application Cloud auch neue Lösungen entwickeln, sagt Swisscom. Möglich sei etwa die funktionelle Zerlegung von Software in lose gekoppelte, Cloud-native Microservices. Diese sollen sich horizontal skalieren und einfach anpassen lassen. Mit Cloud Foundry setzt Swisscom laut eigenen Angaben auf den Industrie-Standard bei Cloud-nativen Open-Source-Plattformen.
Neue Rolle der IT
"Unsere Rolle als interner IT-Provider ist im Wandel", sagt Manfred Kaufmann, Head of IT Shared Production Services bei Swiss Re. "Wir sind vermehrt Service Broker und Integrator für das Business."
Die Projektphase läuft laut Mitteilung bis Ende 2016. Dann gehe die Lösung sukzessive in den Betrieb über. Neben der Schweiz werde Swisscom auch globale Standorte beliefern – zunächst Hong Kong und die USA.
Bundesrat befördert Postgesetzgebung ins digitale Zeitalter
KI-Agenten finden im Onlineshopping noch wenig Anklang
Betrüger phishen mit gefälschten Voicemail-Benachrichtigungen
Anthropic könnte Claude-Nutzer künftig per Ausweis verifizieren
Super Mario vs. die Realität
Günther Dissertori wird Präsident der ETH Zürich
Update: Meta stoppt internes Überwachungsprogramm
Update: Luzern darf wieder E-Voting testen
Ende 2026 ist Schluss mit der EPD-Plattform der Post