Es sieht schlecht aus für Toshiba
Die Lage für Toshiba hat sich weiter zugespitzt. Durch Abschreibungen im Atomgeschäft, steckt das Unternehmen immer tiefer in der Krise.
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat seine Zahlen fürs dritte Quartal veröffentlicht. Wie erwartet sind sie schlecht. Toshiba machte in den ersten drei Quartalen umgerechnet rund 4,4 Milliarden Franken Verlust. Der Verwaltungsratpräsident Shigenori Shi kündigte daraufhin seinen Rücktritt an.
Der Verlust kommt vor allem von den Atomkraftwerken in den USA. Das Unternehmen musste in dieser Sparte Milliarden abschreiben. Laut Reuters summiert sich der Betrag auf 6,3 Milliarden US-Dollar. Anfang 2016 erschütterte zudem noch einen Korruptionsskandal das Unternehmen.
Toshiba kündigte bereits an, 20 Prozent des Halbleitergeschäfts verkaufen zu wollen. Angesichts der schlechten Zahlen zeigt sich das Unternehmen nun bereit auch mehr oder gar die gesamte Sparte zu verkaufen, wie Reuters weiter berichtet. Das Unternehmen habe fast so viele Schulden, wie es aktuell wert sei.
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