PC-Markt steckt weiter im Tief
Der weltweite PC-Markt hat auch im zweiten Quartal des Jahres einen Rückgang erlebt. Auch im EMEA-Raum sanken die Auslieferungen. Ein Anbieter legt aber seit fünf Quartalen zu und steht neu an der Spitze des Markts.
Der Rückgang im PC-Markt hält weiter an. Wie Marktforscher Gartner in einer Prognose mitteilt, sind die Auslieferungen von PCs im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 61,1 Millionen zurückgegangen. Es ist der 11. Quartalsrückgang in Folge und der tiefste Stand seit 2007. Im EMEA-Markt gab es einen Rückgang der Auslieferungen um 3,5 Prozent auf rund 17 Millionen Geräte.
Einen deutlich negativen Einfluss auf die Auslieferungen hätten höhere Preise für Consumer-Geräte aufgrund von Komponentenengpässen gehabt. Knapp waren DRAM, SSDs und LCD-Panels wie Gartner-Analystin Mikako Kitagawa sagt. Viele Käufer hätten ihre geplanten Käufe deshalb auf einen besseren Zeitpunkt verschoben. Im Businessbereich sind kurzfristige Preiserhöhungen aufgrund langfristiger Verträge eher selten.
HP Inc. stösst Lenovo vom Thron
An der Spitze des weltweiten PC-Markts gab es im zweiten Quartal eine Ablösung. HP Inc. stiess Lenovo mit einem Wachstum um 3,3 Prozent vom Thron. Der US-Anbieter legte das fünfte Quartal in Folge zu, insbesondere im Heimatmarkt lief das Geschäft für HP Inc. prächtig. HPs Martanteil beträgt 20,8 Prozent.
Lenovo hingegen verzeichnete nach zwei Quartalen mit Wachstum wieder einen Rückgang um 8,4 Prozent, und zwar in allen Regionen. Lenovos Marktanteil beträgt noch 19,9 Prozent. Gartner-Analystin Kitagawa erklärt das Resultat von Lenovo mit dem Strategiewechsel von Anteilsgewinnen zu mehr Margenschutz.
Dell verzeichnet das fünfte Quartal in Folge Zuwächse (+1,4 Prozent) und bleibt mit einem Marktanteil von 15,6 Prozent die Nummer drei im Markt. Laut Gartner ist Dell der einzige Anbieter der grossen Drei, der Unternehmen eine integrierte IT-Architektur aus erster Hand anbieten kann.
Gartner zählt zum PC-Markt Desktop-PCs, Notebooks und Ultramobile-Premium-Geräte wie das Microsoft Surface aber keine Chromebooks oder Tablet-PCs. Insbesondere Chromebooks seien aber im zweiten Quartal gefragt gewesen und hätten so einen negativen Einfluss auf den PC-Markt gehabt.
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