Intel steigert Gewinn trotz schwachem PC-Markt
Intel hat im dritten Quartal 2017 seinen Gewinn um 34 Prozent gesteigert. Am meisten Umsatz macht das US-Unternehmen mit Desktop-, Notebook- und Serverhardware. Andere Sparten holen allerdings auf.
Der US-Hardwareproduzent Intel hat seinen Gewinn im dritten Quartal 2017 kräftig gesteigert. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal stieg er um 34 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar (GAAP), wie Intel in einer Mitteilung schreibt. Kaum Bewegung gab es dagegen beim Umsatz. Er wuchs um 2 Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar.
Ungleiches Wachstum der Unternehmensbereiche
Intels Unternehmensbereiche entwickelten sich laut Mitteilung sehr unterschiedlich. Bei der grössten Sparte, der "Client Computer Group" mit 8,9 Milliarden US-Dollar Umsatz, gab es keine Veränderungen. Hier hätten sich sinkende PC-Desktop-Verkäufe dämpfend ausgewirkt, schreibt Intel. Die Server-Sparte "Data Center Group" legte dagegen um 7 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zu.
Stärker wuchs Intels "Internet of Things Group" mit 23 Prozent und die "Non-Volatile Memory Solutions Group" mit 37 Prozent. Allerdings steht bei der Speichersparte "Non-Volatile Memory Solutions Group" unter dem Strich ein Verlust von 52 Millionen Dollar.
Für Forschung, Marketing und Verwaltung gab Intel im dritten Quartal laut Mitteilung 4,9 Milliarden Dollar aus. Das seien 4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Entwicklung im dritten Quartal habe es Intel erlaubt, die Prognose für den Jahresumsatz auf 62 Milliarden Dollar anzuheben, heisst es in der Mitteilung. Damit sei das Unternehmen auf Kurs, 2017 einen Rekordumsatz zu erreichen, sagte Intel-CEO Brian Krzanich.
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