Update: Dell will mit VMware zurück an die Börse
Dell prüft einen Verkauf an die eigene Tochterfirma VMware. Mit dem Deal will das US-Unternehmen nach fünf Jahren zurück an die Börse. Es wäre der wohl grösste Deal der IT-Geschichte.
Update, 5. Februar 2018, 10:00 Uhr: Wie Reuters berichtet, hat Dell am Freitag bestätigt, dass das Unternehmen einen Börsengang plant. Sowohl eine Fusion mit VMware als auch ein Initial Public Offering lägen als Optionen auf dem Tisch. Noch sei allerdings nichts entschieden. Es könne auch sein, dass Dell in der jetzigen Form weiter beste, schreibt Reuters.
Ursprüngliche Nachricht: Dell sucht nach einem Weg zurück an die Börse. Wie "CNBC" unter Berufung auf mit dem Thema vertraute Personen berichtet, soll das US-amerikanische IT-Unternehmen einen sogenannten "Reverse-Merger" planen. Dabei würde die Dell-Tochter VMware das eigene Mutterhaus kaufen. So könnte sich Dell wieder auf dem Aktienmarkt positionieren, ohne ein offizielles Initial Public Offering zu durchlaufen, schreibt CNBC.
Sollte der Verkauf zustandekommen, wäre er laut CNBC der wohl grösste Deal der Tech-Geschichte. Er würde den Investoren, die Dells Abschied von der Börse 2013 unterstützten, Gewinne ermöglichen. Gleichzeitig könnte das Unternehmen einen Teil seiner Schulden von rund 50 Milliarden US-Dollar loswerden, wie es weiter heisst.
Schuldenlast
Noch sei aber nichts entschieden. Der Reverse-Merger sei nur eine von mehreren Strategien, die die Geschäftsleitung von Dell in den kommenden Wochen prüfen werde, schreibt CNBC. Weder Dell noch VMware hätten sich zu den Spekulationen geäussert.
Das "Handelsblatt" berichtet, der Grund für den Börsengang über VMware sei in der US-Steuerreform zu suchen. Mit den neuen Regeln könne Dell die Zinszahlungen für seine Schulden nicht mehr im bisherigen Umfang von der Steuer absetzen.
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