Rundgang an der Cebit

Schweizer Delegation besucht Drohnen, Facebook und virtuelle Welten

Uhr | Aktualisiert

Am Mittwoch hat eine Delegation aus der Schweiz die Cebit besucht. Auf einem Rundgang konnten die Teilnehmer Eindrücke vom neuen Konzept der Messe gewinnen. Zu sehen gab es virtuelle Welten, bekannte IT-Firmen und frische Ideen aus der Schweiz.

Joel Allenspach führt Andreas Kaelin durch die VR-Welten von Jamaze. (Source: Netzmedien)
Joel Allenspach führt Andreas Kaelin durch die VR-Welten von Jamaze. (Source: Netzmedien)

Die Cebit hat am Mittwoch Besuch aus der Schweiz erhalten. ICTswitzerland, T-Link, SAP und IBM luden eine Delegation von Vertretern der hiesigen ICT-Branche zu einem Rundgang über das Messegelände. Mit dabei war auch Viktor Vavricka, Gesandter bei der Schweizerischen Botschaft in Berlin.

Carl Ziegler von T-Link, Andreas Gruchow von der Deutschen Messe und Viktor Vavricka, Gesandter bei der Schweizerischen Botschaft in Berlin, begrüssen die Delegation am Schweizer Pavillon. (Source: Netzmedien)

Nach einer Begrüssung der Teilnehmer, in der Vavricka die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland sowie die Bedeutung der ICT-Branche in beiden Ländern hervorhob, startete die Tour. Ihre erste Station war der Stand von Kendox. Der Anbieter von Document-Management-Systemen stellte seine Lösungen vor und berichtete von seinen Erfahrungen an der Cebit.

Die Delegation nimmt die Aussteller am Schweizer Pavillon unter die Lupe. (Source: Netzmedien)

Weiter ging es zu Jamaze in der AR/VR-Halle der Messe. Hier konnte die Schweizer Delegation den Hologramm-Projektor "Hypervsn" von Kino-mo begutachten, während Andreas Kaelin, Geschäftsführer von ICTswitzerland, sich von Gründer Joel Allenspach durch Virtual-Reality-Welten führen liess.

Besuch am Stand von Kendox. (Source: Netzmedien)

Gleich nebenan hatte Leica Geosystems seinen Stand aufgestellt. Das Unternehmen zeigte verschiedene Lösungen zur Vermessung, darunter ein Gerät in Smartphone-Grösse. Mit ihm sollen sich Räume per Fotogrammmetrie vermessen und in einem digitalen Modell erfassen lassen.

Der nächste Stopp war keinem Schweizer Unternehmen gewidmet, trotzdem war es allen Teilnehmern gut bekannt: Facebook. Das US-Unternehmen stellte an der Cebit vor allem die Virtual-Reality-Brillen von Oculus in den Vordergrund.

Thomas Grabher zeigte neue Produkte von Leica Geosystems. (Source: Netzmedien)

Pressesprecher Stefan Meister ging aber auch auf die Schlagzeilen ein, die Facebook in den vergangenen Wochen machte. "Wir haben in der Vergangenheit viele Fehler gemacht", sagte Meister. Man wolle sich nun aber verbessern. Als Beispiele erwähnte er Kontoeinstellungen, Kontrollmöglichkeiten und die Option, die eigenen Daten vom Portal herunterzuladen. "Gerüchten oder Mythen um den bösen Algorithmus" wollte Meister entgegentreten, indem er der Delegation aufzeigte, wie der Facebook-Newsfeed zustande kommt.

Bevor sich die Delegation zum Lunch im Pavillon von IBM versammelte, stand das Projekt "Voliro" des Autonomous Systems Lab an der ETH Zürich auf dem Programm. Dahinter verbirgt sich eine Drohne, die sich durch schwenkbare Rotoren flexibel in der Luft bewegen können soll. So sei es für eine Drohne erstmals möglich, mit physischen Gegenständen zu interagieren - zum Beispiel an schwer zugänglichen Orten.

Facebook Pressesprecher Stefan Meister: "Wir wollen uns der Kritik stellen". (Source: Netzmedien)

Nach dem Mittagessen ging es mit Touren durch die Messeauftritte von IBM und SAP weiter. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad des deutschen Softwareherstellers durfte nicht fehlen. Zurück am Swiss Pavilion gab es dann Pitching Sessions, in denen die Schweizer Aussteller am Gemeinschaftsstand ihre Produkte vorführen konnten.

Getreu dem neuen Festival-Charakter der Cebit war auch das Abendprogramm Teil der Delegationsreise. Die Teilnehmer konnten den Tag beim Konzert von Jan Delay ausklingen lassen.

Flugschau mit der Drohne von Voliro. (Source: Netzmedien)

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