Migros baut Stellen ab - auch in der IT
Die Migros plant einen radikalen Stellenabbau. Dem Restrukturierungsprogramm "Fast Forward" sollen knapp 300 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Vor allem im Marketing und in der IT soll der Rotstift ansetzen.
Fabrice Zumbrunnen, seit Anfang Jahr Präsident des Migros-Genossenschafts-Bunds (MGB), greift durch: Gemäss Recherchen der "Handelszeitung" streicht das Unternehmen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms "Fast Forward" fast 300 Arbeitsplätze in der Genossenschaftszentrale. Betroffen von den Massnahmen seien vorab die Direktionen Marketing und IT-Services. Die Zahl der Kündigungen soll laut Bericht durch Frühpensionierungen und natürliche Fluktuation tief gehalten werden.
Zumbrunnen präsentiere das Programm am 28. Juni im Verwaltungsrat, schreibt die "Handelszeitung" weiter. Die Belegschaft werde danach informiert. Die Migros nimmt keine Stellung zum Bericht. Ein Unternehmenssprecher teilte der "Handelszeitung" mit, dass der Konzern die Öffentlichkeit Anfang Juli über die Massnahmen in Kenntnis setzen werde.
Der MGB konnte im Geschäftsjahr 2017 seinen Umsatz leicht steigern, der Gewinn brach jedoch um 24,2 Prozent ein. Die "Handelszeitung" sieht das Restrukturierungsprogramm denn auch als Reaktion auf das enttäuschende Jahresergebnis an.
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