RTX-Serie, jetzt auch als Gigabyte-Ausführungen

Update: Nvidia enthüllt Grafikkarten für Echtzeit-Raytracing

Uhr | Aktualisiert

Nvidia hat drei Grafikkarten basierend auf der neuen Turing-Architektur vorgestellt. Die Modelle verfügen über sogenannte Echtzeit-Raytracing-Prozessoren und sollen fotorealistische Grafik berechnen. Der Hersteller verspricht 6 Mal mehr Leistung als die Vorgängermodelle.

(Source: Nvidia)
(Source: Nvidia)

Update 22.08.2018:

Gigabyte hat angekündigt, die RTX-20-Grafikkarten-Serie zunächst in fünf Ausführungen auf den Markt zu bringen. Die Geforce RTX 2080 Ti Gaming OC 11G, die Geforce RTX 2080 Ti Windforce OC 11G, die Geforce RTX 2080 Gaming OC 8G, die Geforce RTX 2080 Windforce OC 8G und die Geforce RTX 2070 Gaming OC 8G. Alle fünf Grafikkarten verfügen über die Windforce 3 Mal Kühlung mit gegenläufigen Lüfter, RGB-Fusion, schützender Metall-Backplate, Gigabyte ultra-durable-zertifizierte Materialien und One-Klick-Overclocking. Das Kühlsystem hat einen semi-passiven Lüfter-Modus und ein Komposit-Heatpipe aus Kupfer. Der mittlere Lüfter rotiert entgegengesetzt zu den beiden äusseren Lüftern und soll so den Luftstrom und die Hitzeableitung optimieren.

Gigabyte Geforce RTX 20-Serie. (Source: Gigabyte)

Originalartikel vom 21.08.2018:

Nvidia hat im Rahmen der Gamescom in Köln die ersten Gaming-Grafikkarten auf Basis der Turing-Architektur präsentiert. CEO Jensen Huang enthüllte die neuen Modelle mit den Bezeichnungen: Geforce RTX 2070, Geforce RTX 2080 und das Flaggschiff Geforce RTX 2080 Ti.

Laut Computerbase.de gibt es jedoch noch keine technischen Details oder gar Testberichte zu den Komponenten. Nvidia hat die Grafikkarten lediglich enthüllt, die technischen Daten jedoch noch nicht präzisiert.

Die neue Modellreihe basiert auf den bereits vorgestellten, professionellen Quadro RTX 8000, Quadro RTX 6000 und Quadro RTX 5000 Grafikkarten. Die Modelle bestehen aus der Turing-Architektur mit sogenannten Tensor-Kernen und zwei Raytracing-GPUs unter den Codenamen TU104 und TU102. Das neue Kürzel RTX statt GTX kann demnach mit dem Feature des Echtzeit-Raytracing erklärt werden. Eine Technologie, mit der Spiele fotorealistisch dargestellt werden sollen und bei DirectX 12 eine zentrale Rolle spielen soll.

Bis zu 11 Gigabyte Grafikkartenspeicher

Wie Nvidia in einer Pressemitteilung verspricht, sollen die Grafikkarten sechs Mal schnellere Performance als die Vorgänger liefern. Die neue Turing-Shader-Architektur soll sich auf Areale für reichhaltige Details konzentrieren und so die Performance verbessern. Das neue Speichersystem besteht aus 8 bis 11 Gigabyte grossen GDDR6-Modulen mit einer Bandbreite über 600 Gigabyte pro Sekunde. Der Hersteller hat ausserdem die Grafikkartenkühlung spezifisch für die hohen Ansprüche entwickelt. Die Grafikkarten verfügen ferner über einen USB-C-Anschluss für Monitore oder Virtual-Reality-Headsets.

Die publizierten Spezifikationen. (Source: Nvidia)

Die Grafikkarten starten ab einem Preis von 500 US-Dollar und können vorbestellt werden. Die Geforce RTX 2070, Geforce RTX 2080 und Geforce RTX 2080 Ti sollen ab dem 20. September 2018 im angelsächsischen Raum erhältlich sein.

Der komplette Event ist online abrufbar:

Webcode
DPF8_103262

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