Start der neuen Simap-Plattform fällt ins Wasser
Die Erneuerung der Beschaffungsplattform Simap.ch bereitet Probleme. Der auf den 1. Mai 2019 angelegte Launch der neuen Plattform wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Schuld daran soll ein griechisches Unternehmen sein.
Die Beschaffungsplattform Simap.ch wird modernisiert. Geplant war, dass die neue Version der Plattform, die von Bund und Kantonen getragen wird, am 1. Mai startet. Laut "Luzerner Zeitung" verzögert sich die Lancierung der neuen Beschaffungsplattform, die Unternehmen administrativ entlasten sollte, jedoch auf unbestimmte Zeit.
Grund für die Verzögerung soll das griechische Unternehmen European Dynamics sein, das 2017 den Zuschlag für die Simap-Modernisierung erhielt. Die "Luzerner Zeitung" schreibt von "gravierenden Problemen" bei der neuen Simap.ch. European Dynamics wurde ebenfalls damit beauftragt, das System der Bundesrechtsplattform zu erneuern. Auch bei diesem Projekt hapert es. Die Eidgenössiche Finanzkontrolle spricht von einer "heiklen Situation" und berichtet von Mehrkosten und Lieferverzögerungen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Aber nicht alle ärgern sich über European Dynamics: Auch die Stadt Bern habe sich eine Beschaffungsplattform vom griechischen Unternehmen bauen lassen und sei mit der Qualität der Lieferungen und dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden. Gegenüber der "Luzerner Zeitung" habe European Dynamics jegliche Vorwürfe im Zusammenhang mit Schweizer Projekten zurückgewiesen.
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