5G-Antennen auf dem eigenen Dach bringen hohe Entschädigungen ein
Dieses Jahr ist der Betrieb des 5G-Netzes in der Schweiz gestartet. Für die Abdeckung der gesamten Schweiz sind einige neue Antennen vonnöten. Hausbesitzern winken für eine 5G-Antenne auf dem eigenen Dach saftige Entschädigungen.
Sunrise und Swisscom haben im April 2019 den 5G-Betrieb aufgenommen. Noch ist die Abdeckung mit dem neuen Mobilfunkstandard allerdings begrenzt. Um diese zu verbessern, sind neue Antennen notwendig. Wie der Blick schreibt, sind Standorte für 5G-Sender besonders in städtischen Lagen gefragt bei den Telkos. Hausbesitzer winken deshalb hohe Entschädigungszahlungen, wenn sie ihr Dach für eine Antenne hergeben.
Gemäss Daniel Gruber von W-Com Wireless Communications belaufen sich die Beträge an begehrten Lagen wie in Zürich auf bis zu 80'000 Franken oder mehr pro Jahr. Die Verträge seien jedoch stets individueller Natur, Richtlinien für die Entschädigungszahlungen gebe es keine, schreibt der Blick.
"Zahlen sind unrealistisch"
Der Kassensturz berichtete im März von einem Hausbesitzer in der Stadt Zürich, der ein entsprechendes Angebot von Sunrise erhalten habe. Die Zahlungen hätten sich auf 8000 Franken jährlich über 15 Jahre belaufen. Gemäss Gruber ein sehr tiefer Betrag.
Wie der Blick schreibt, geben Telkos keine genauen Beträge zum Thema bekannt. Die Swisscom wolle jedoch "marktgerechte Entschädigungen" zahlen. Salt hingegen bezeichne die genannten Zahlen als deutlich zu hoch und unrealistisch.
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
Schweizer Gemeinden fordern mehr Zusammenarbeit für die Digitalisierung
Infinigate und Igel partnern für sicheren Endpoint-Zugang
RedIT expandiert in die Ostschweiz
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
Netskope gibt MSPs neue Self-Service-Tools an die Hand
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen
Update: Bald fahren Uber-Robotaxis durch Zürich
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren