GGA Maur legt zu - doch bei den Tochtergesellschaften läuft's nicht
GGA Maur hat Bilanz zum Geschäftsjahr 2018 gezogen. Das Kommunikationsunternehmen aus Binz steigerte seinen Ertrag, die Tochtergesellschaften schrieben jedoch ein Minus. Die Geschäftsleitung reagiert darauf mit Umstrukturierungen.
GGA Maur hat im Jahr 2018 einen Ertrag von 23,8 Millionen Franken erzielt. Der Wert entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent, als operatives Ergebnis steht eine knappe Million im Bericht. Als Erfolge nennt GGA Maur den Ausbau des Kundenpotenzials auf Glasfasernetzen und verbesserte Serviceleistungen.
Der Wermutstropfen in der Bilanz sei das Ergebnis der Tochtergesellschaften MHS Internet und ITF, schreibt das Unternehmen. Sie schreiben einen Verlust von rund 455’000 Franken. GGA Maur reagiert darauf mit Umstrukturierungen: Im laufenden Jahr plane das Unternehmen, alle Kunden von "mhs.ch" und "1a-speed.ch" in die Service- und IT-Umgebung von GGA Maur zu integrieren und das Portfolio zu vereinheitlichen. Weiter fokussiere sich die Genossenschaft künftig auf ihre Kernthemen rund um Internet, Fernsehen und Telefonie. Das Hosting- und Domain-Geschäft gliedert das Unternehmen nach eigenen Angaben aus.
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