Neue Use Cases kurbeln Wearables-Geschäft an
Der Wearables-Markt steht gemäss Marktforschern vor goldenen Jahren. Insbesondere Smartwatches und im Ohr getragene Wearables entwickeln sich prächtig. Dem Markt hängt jedoch auch ein Klotz am Bein.
Bis Ende Jahr sollen 222,9 Millionen Wearables-Geräte ausgeliefert werden. Marktforscher IDC ist zudem optimistisch, dass das Geschäft in den nächsten Jahren weiter zulegen wird. Für die kommenden 5 Jahre rechnet IDC mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,9 Prozent. Bis 2023 soll der Markt demnach auf 302,3 Millionen Einheiten anwachsen.
Diesen Optimismus begründet der Marktforscher damit, dass sich der Markt zunehmend diversifiziere – sowohl was die Formfaktoren als auch die Konnektivität betrifft. 2023 soll nämlich die Hälfte aller Smartwatches sich direkt mit dem Mobilfunknetz. Für Unternehmen und Use Cases im Healthcare-Bereich sei diese Entkopplung wichtig.
Smartwatches sollen sich etwas besser entwickeln als der Gesamtmarkt. In diesem Segment steigen gemäss der Studie die Auslieferungen von 91,8 Millionen im Jahr 2019 auf 131,6 Millionen Einheiten im Jahr 2023. Dies entspricht einem CAGR von 9,4 Prozent. Den grössten Marktanteil werde Apple mit 25,9 Prozent haben.
Noch etwas besser läuft es laut IDC für im Ohr getragene Geräte wie etwa die Galaxy Buds von Samsung. Diese sollen mit einem CAGR von knapp 10 Prozent von 72 Millionen auf 105,3 Millionen wachsen. Auch hier sollen langsam neue Use Cases aufkommen wie etwa Direktübersetzungen, smarte Assistenten und Coaching.
Der Klotz am Bein
Die Teilmärkte für smarte Uhren und im Ohr getragene Geräte wachsen stärker als der Gesamtmarkt. Was also zieht den Markt hinunter? Intelligente Armbänder.
Laut der Studie von IDC stagniert das Segment bei Auslieferungen von rund knapp 55 Millionen Einheiten im Jahr. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate betrage lediglich 0,3 Prozent.
Zudem ist der Teilmarkt regional beschränkt. Über die Hälfte der Geräte sollen in China ausgeliefert werden. In Nordamerika und Westeuropa soll sich der Markt rückläufig entwickeln.
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