Ab 2024 werden Rohstoffe für Auto-Akkus knapp
Zukünftig wird die Nachfrage nach Elektroautos steigen. Prognosen sagen einen wachsenden Metallbedarf für die Batterieherstellung elektrischer Autos voraus. Marktforscher erwarten deswegen einen Mangel an Rohstoffen.
Elektromobilität befindet sich im Aufstieg. Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Kobalt, Mangan oder Graphit, die für die Herstellung von Elektroauto-Batterien benötigt werden, könnten aber wegen der steigenden Nachfrage ab 2024 knapp werden, wie heise.de berichtet.
Nachfrage und Angebot
Batterien von Elektroautos setzen sich aus einer komplexen Mischung an Metallen, wie Lithium, Nickel und Kobalt, zusammen. Würde es zu keiner vorzeitigen Investition in deren Erschliessung kommen, solle es nur noch in den nächsten fünf Jahren genügend Ressourcen geben.
Durch die teils drastische Senkung der Materialpreise sei es zu einer Verschiebung im Verhältnis zur Nachfrage gekommen, erklärt die Beratungsfirma Wood Mackenzie. Speziell bei Kobalt hätte man über die zukünftige Knappheit spekuliert, sodass Batterie-Hersteller inzwischen auf einen grösseren Anteil Nickel setzen. Selbst hier sei trotz der Nachfrage der Preis niedrig. Dies würde Rohstoff-Produzenten in ihren Investitionen verunsichern. Mit langen Vorlaufzeiten in der Beschaffung und Produktion führe dies dazu, dass Projektentwicklungen stagnieren würden - dabei müsste jetzt investiert werden, um Reserven zu sichern.
Die Frage bliebe aber offen, “ob ausreichend schnell genügend geeignete Vorkommen neu entdeckt werden können", schreibt heise.de.
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