Europas Gaming-Markt kriselt
Im Bericht für das zweite Quartal 2019 stellt Marktforscher IDC einen leichten Rückgang im europäischen Gaming-Markt fest. Während einzelne Regionen im Aufschwung sind, bleibt die gesamte EMEA-Region hinter den Erwartungen. Die Marktforscher sagen, warum die Zukunft im europäischen Gaming-Markt trotzdem rosig aussieht.
Europas Gaming-Markt hat seine Krise noch nicht überwunden. Der neue Quartalsbericht der International Data Corporation (IDC) zeigt ein leichtes Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für die EMEA-Region. Dazu gehören Europa, der Nahe Osten und Afrika.
Über das gesamte Jahr 2019 gesehen rechnet IDC mit einem Wachstum von 1,5 Prozent in der Region auf 8,6 ausgelieferten Millionen Einheiten.
Zur Gaming-Hardware zählt IDC Geräte aus dem Premiumsegment oder mit einer leistungsorientierten GPU.
In Westeuropa betrug die Einbusse zum Vorjahr 0,1 Prozent. Besonders Frankreich und Italien stemmten sich gegen den Markttrend und Unsicherheiten wie den Brexit, sagt ein IDC-Analyst. Im Vergleich zum allgemeinen Verbrauchermarkt stehe der Gaming-Markt sogar gut da. In der zweiten Jahreshälfte rechnet man mit neuen, leistungsfordernden Spielen. Zudem werden sich technische Neuheiten wie Raytracing für 3-D-Grafiken stärker verbreiten.
Auffällig ist der Zuwachs in der MEA-Subregion (Naher Osten und Afrika). Durch die Erholung des PC-Markts in der Türkei betrug das Wachstum hier 8,4 Prozent.
Politische Instabilität, lokale Währungen und steigende Konsumkredite in Russland sorgten in der CEE-Subregion (Zentral- und Osteuropa) für einen Rückgang von 9,3 Prozent.
Für die kommenden vier Jahre rechnet die IDC mit einem jährlichen Wachstum von 6,8 Prozent für die Branche. Bei dieser Kalkulation kommt IDC im Jahr 2023 auf 11,1 Millionen ausgelieferte Einheiten. In einem gesättigten Markt schreibt IDC der Markentreue eine wichtige Rolle zu. Peripheriegeräte, Dienstleistungen und Communitys würden für Gamer immer attraktiver werden. Eine neue Herausforderung für die Hersteller.
(Auslieferungen in Zehntausend. Source: IDC)
Eine Analyse der weltweiten Zahlen vom Gaming-Markt inklusive China können Sie hier nachlesen.
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