Keine digitale Telefonie bei der Zürcher Notfallzentrale, bis Swisscom den Fehler findet
Schutz und Rettung Zürich bleibt vorerst bei analoger Telefonie. Eigentlich wollte die Dienstabteilung des Sicherheitsdepartements der Stadt Zürich am 28. Oktober auf Digitaltelefonie umstellen. Grund für die Verschiebung waren zwei Totalausfälle bei der Stadtpolizei Zürich. Man wolle abwarten, bis Swisscom den Fehler finde.
Die grösste Alarmzentrale der Schweiz verschiebt die geplante Umstellung auf Digitaltelefonie. Wie der "Blick" unter Berufung auf Agenturmeldungen berichtet, hätte die Umschaltung am Montag, 28. Oktober, erfolgen sollen. Schutz und Rettung Zürich habe jedoch nach einer internen Risikoanalyse entschieden, die Umstellung vorerst nicht durchzuführen. Grund für die Verzögerung sind die zwei Ausfälle bei der Stadtpolizei Zürich in den letzten Wochen.
Am 16. und 25. Oktober kam es bei der Stadtpolizei Zürich zu den Ausfällen der Notrufzentrale. Wer in der Stadt Zürich eine der Notfallnummern 112 oder 117 anrief, wurde stattdessen mit den Notfallzentralen der Kantonspolizei Bern oder Zürich verbunden, wie die Stadt Zürich in einer Medienmitteilung schreibt. Von diesen Zentralen aus seien die Notrufe dann wieder in die Stadt Zürich geleitet worden.
Man wisse nicht genau, weshalb die Stadtpolizei Zürich zwei Mal hintereinander nicht erreichbar gewesen sei, liess Schutz und Rettung Zürich Agenturen gegenüber verlauten. Es werde abgewartet, bis Swisscom den Fehler der Ausfälle findet, bevor die Umstellung auf Digitaltelefonie erfolge.
Die flächendeckende Umstellung von der analogen Telefonie und ISDN auf All-IP ist in vollem Gang. Swisscom will die Migration in diesem Jahr abschliessen. Was bei der Umstellung zu beachten ist und wo Probleme verortet werden, lesen Sie hier.
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