Eigentümer von Crypto International gründen neue Firma
Unter dem Namen Asperiq haben die Eigentümer von Crypto International eine neue Firma gegründet. Zuvor hatte Crypto International den Grossteil der Belegschaft entlassen müssen, nachdem der Bundesrat dem Unternehmen keine Ausfuhrbewilligung mehr erteilen wollte.

Andreas und Emma Linde, die Eigentümer der Crypto International, haben ein neue s Unternehmen gegründet. Es heisst Asperiq und wurde am 4. August 2020 im Handelsregister eingetragen, wie dem Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) zu entnehmen ist.
Verbindungen nach Schweden?
Das neue Unternehmen bezweckt laut Handelsregistereintrag die "Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Produkten und Lösungen auf dem Gebiet der Kommunikations- und Informationstechnologie sowie die Erbringung von damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen". Andreas und Emma Linde sind die einzigen als Verwaltungsräte eingetragenen Personen. Zudem werden Olof Henriksson und Mettler als Zeichnungsberechtigte Einzelpersonen aufgeführt.
Eine Anfrage des "SRF", ob Asperiq die Tätigkeiten der Crypto International fortführen wolle, blieb unbeantwortet. Auffallend ist jedoch, dass es auch eine schwedische Unternehmensgruppe namens Asperiq Group AB gibt, die sich auf Cybersecurity spezialisiert. "Wir bieten benutzerfreundliche, moderne, IP-basierte Lösungen zur Sicherung der Kommunikation und Zusammenarbeit für Regierungen, NGOs und Organisationen für kritische Infrastrukturen auf der ganzen Welt", heisst es auf deren Website.
Das Unternehmen bezeichnet sich als "vollständig unabhängiges europäisches Unternehmen mit Niederlassungen in Schweden und der Schweiz und lokaler Vertretungen in Südostasien und im Nahen Osten". Laut dem Handelsregistereintrag der Asperiq AG sind die Verwaltungsräte Emma und Andreas Linde beide schwedische Staatsangehörige. Eine Anfrage, ob es tatsächlich eine Beziehung zwischen der schwedischen Asperiq Group AB und der Schweizer Asperiq AG gibt, blieb bislang unbeantwortet.
Neugründung nach Cryptoleaks-Enthüllungen
Die Gründung der neuen Firma erfolgte nur kurze Zeit, nachdem Crypto International bekanntgab, 83 seiner 85 Mitarbeiter zu entlassen. Sein Unternehmen habe zwar viele Aufträge, dürfe die bestellten Geräte und Applikationen jedoch nicht ausliefern, sagte Verwaltungsratspräsident Andreas Linde.
Zuvor hatte der Bundesrat entschieden, Crypto International keine Ausfuhrbewilligung
mehr zu erteilen. Mehr über die Hintergründe der sogenannten Cryptoleaks-Affäre lesen Sie hier.

Führungskräfte setzen auf KI – Mitarbeitende hinken hinterher

Eset entdeckt KI-gesteuerte Ransomware

Baggenstos über Chancen und Grenzen von Everything-as-a-Service

Anthropic rüstet seine KI gegen neue Angriffsmuster

Skyguide bestätigt CTO im Amt

Das wohl grösste Säugetier, das es jemals gab oder geben wird

Isolutions erweitert seinen Partnerkreis

Kriminelle verteilen Bussen im Namen der Polizei

Universitätsspital Zürich setzt auf US-amerikanischen KIS-Anbieter
