HPE baut Greenlake-Angebot und -Partnerschaften aus
HPE hat neue Cloud-Dienste für seine Greenlake-Plattform angekündigt. Durch neue "Virtual Desktop Infrastructure"-Partnerschaften wird das Angebot an VDI-Umgebungen erweitert. Das Angebot ist für verschiedene Nutzungstypen konfigurierbar.
Hewlett Packard Enterprises (HPE) erweitert sein Cloud-Dienst-Angebot mit "HPE Greenlake for VDI", wie der Hersteller mitteilt. Dabei vergrössert HPE das Angebot an Virtual-Desktop-Infrastructure-Umgebungen (VDI) durch neue Partnerschaften.
Kunden können bei dem Angebot zwischen verschiedenen Benutzertypen wählen. Die modulare Konfiguration wird in vordefinierten Grössen von 100, 300, 500 und 1000 Stück angeboten. HPE verwaltet die VDI-Infrastruktur, diese läuft im Rechenzentrum des Kunden oder eines Colocation-Anbieters. Dabei wird monatlich die tatsächliche Nutzung gezahlt und der Dienst ist in beide Richtungen skalierbar.
Benutzertypen für VDI-Konfigurationen:
Engineering User: Das sind beispielsweise CAD/CAE-Anwender oder Wertpapierhändler mit intensiven Grafik- oder Datenanalyseanforderungen. Sie profitieren von GPU-gestütztem Computing und der Datenspeicherung auf Hochleistungssystemen mit minimierten Latenzzeiten. Deshalb verwendet diese Konfiguration Proliant-Server oder hyperkonvergente Systeme wie HPE Nimble Storage dHCI und Grafikprozessoren von Nvidia in Verbindung mit Nvidias Virtual Workstation Software.
Power User: Das sind Anwendungsentwickler, die Officeanwendungen intensiv nutzen, mittlere Grafikanforderungen oder mehrere Bildschirme haben. Auch diese Konfiguration setzt auf Proliant-Servern oder auf hyperkonvergenten Systeme mit Nvidia-Grafikprozessoren in Verbindung mit Nvidia Virtual PC-Software.
Knowledge User: Diese nutzen überwiegend Office-Anwendungen und das Internet. Die Konfiguration lässt sich durch den Einsatz von Proliant-Servern und hyperkonvergenten Systemen wie Nimble Storage dHCI oder Simplivity auf hunderttausende Benutzer skalieren.
Task User: Dazu zählen etwa Callcenter-Mitarbeitende, die typischerweise eine kleine Anzahl wenig rechenintensiver Anwendungen verwenden. Sie nutzen Proliant-Server oder hyperkonvergente Systeme wie Nimble Storage dHCI hype.
Mehr Partner, mehr VDI-Lösungen
Bisher bot HPE die VDI-Lösung von Citrix an. Jetzt kommen VMware Horizon und Nvidia Virtual GPU (vGPU) hinzu. Denn viele Kunden hätten die Citrix-, die Vmware- oder die Lösung von beiden standardmässig im Einsatz. Die Nvidia-Lösung ist für anspruchsvollere Arbeitslasten gedacht. Kunden sollen zudem die HCI-Software von Nutanix nutzen können, um VDI-Dienste mit Greenlake bereitzustellen.
Ausserdem geht HPE eine Partnerschaft mit Wipro ein. Das Ziel der Partnerschaft ist Hybrid-Cloud- und VDI-Lösungen über Greenlake bereitzustellen. Damit wird das Desktop-as-a-Service-Angebot Wipro Virtualdesk über Greenlake verfügbar sein.
Ende Oktober haben HPE, Intel und Microsoft die Distributed Industrial Cloud vorgestellt. Die Cloud-Lösung fürs industrielle Internet der Dinge soll Hersteller auf dem Weg zur Industrie 4.0 unterstützen, wie Sie hier nachlesen können.
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