Captain-Kirk-Darsteller William Shatner gibt's bald als KI
William Shatner will für die Nachwelt erhalten und ansprechbar bleiben. Mithilfe des kalifornischen Unternehmens StoryFile produziert er nun eine Art KI-Version von sich selbst, mit der sich nachfolgende Generationen unterhalten können sollen.
In der Rolle als Captain Kirk hat William Shatner immer wieder die Weiten des Weltraums erforscht. Am 22. März ist der Schauspieler 90 Jahre alt geworden, und offenbarte der Welt, wie er auch nach seinem Tode erhalten bleiben möchte.
Wie das US-amerikanische Unternehmen StoryFile mitteilt, will Shatner den nach ihm kommenden Generationen mehr hinterlassen als aufgezeichnete Interviews und "Star Trek"-Folgen. Vielmehr werde StoryFile ein interaktives, KI-gesteuertes "Konversationsvideo" von ihm erstellen. Familie und Freunde sollen damit auch noch in Jahren – mutmasslich also nach seinem Tod – mit Shatner interagieren können.
Das Prinzip beruhe auf künstlicher Intelligenz (KI) und der unternehmenseigenen Technologie namens Conversa. Schon im Mai solle die KI-Version Shatners live gehen. Zukünftige Generationen werden in der Lage sein, ein Gespräch mit ihm zu führen. "Nicht mit einem Avatar, nicht mit einem Deep Fake, sondern mit dem echten William Shatner, der Ihre Fragen über sein Leben und seine Arbeit beantwortet", lässt sich Storyfile-CEO Heather Maio-Smith zitieren. "Das verändert die Zukunft - wie wir das Leben heute erleben und wie wir diese Lektionen und Geschichten für kommende Generationen weitergeben."
Shatner sprach 2015 an der Hausmesse von Veeam über die Vor- und Nachteile von Technologie. Dabei entstand dieses Foto, auf das Coen Kaat, stellvertretender Chefredaktor des "IT-MARKT", besonders stolz ist:

William Shatner (l.) mit Coen Kaat, stellvertretender Chefredaktor des "IT-MARKT". (Source: Netzmedien)
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