Acronis sammelt eine Viertel-Milliarde US-Dollar ein
Acronis hat eine Finanzierungsspritze bekommen. Der Cybersecurity-Anbieter mit Sitzen in Schaffhausen und Singapur sammelte über 250 Millionen US-Dollar ein. Das Unternehmen bereitet sich offenbar auf einen Börsengang bevor.
Acronis hat in einer neuen Finanzierungsrunde über 250 Millionen US-Dollar aufgenommen. Die Investoren bewerten den Cybersecurity-Anbieter aus Singapur mit Hauptsitz in Schaffhausen nun mit 2,5 Milliarden Dollar, wie Acronis mitteilt. Das frische Kapital kommt von der Luxemburger Beteiligungsgesellschaft CVC mit ihrem Fonds CVC Capital Partners VII sowie weiteren Investoren.
Mit dem Investment will Acronis einerseits sein Wachstum vorantreiben und andererseits sein Angebot, die Belegschaft und das Partnernetzwerk ausbauen. Zu seinen Partnern zählt das Unternehmen insbesondere Managed Service Provider (MSPs) im Markt für IT-Sicherheitslösungen. Man habe bereits erhebliche Ressourcen in die Entwicklung einer Cloud-nativen MSP-Kompaktlösung investiert, sagt Leif Lindbäck vom Investor CVC. Die Lösung beinhalte integrierte Back-ups, Disaster Recovery, Cybersecurity, Remote-Verwaltung und Workflow-Tools.
Acronis bereitet sich auf einen möglichen Sprung aufs Börsenparkett vor, wie das "Handelsblatt" berichtet. Das Unternehmen prüfe alle optionen. Und: "Wir wären in jedem Fall ein guter Börsenkandidat", sagte Acronis-Gründer und -CEO Serguei Beloussov gegenüber der Wirtschaftszeitung. Für Beloussov, der schon mehrere Technologie-Start-ups gründete, wäre ein Börsengang von Acronis sein bislang grösster Exit.
Acronis erreichte übrigens erst vor anderthalb Jahren eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar. Damals sammelte das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde 147 Millionen Dollar ein. Der grösste Geldgeber war die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs.
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