Für iOS und Android

Oracle unterstützt bei der Entwicklung ARM-basierter Anwendungen

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von Eric Belot und lha

Oracle erweitert sein Angebot an Tools, Lösungen und Support für die Entwicklung von ARM-basierten Anwendungen. Der Cloud-Anbieter will es App-Entwicklern ermöglichen, ihre Projekte auf der Oracle Cloud Infrastructure zu realisieren.

Oracle bietet Dienste für die Nutzung von Arm. (Source: Papuripyoko / Shutterstock.com)
Oracle bietet Dienste für die Nutzung von Arm. (Source: Papuripyoko / Shutterstock.com)

Oracle hat sein Produktportfolio um ARM von Ampere Computing erweitert. Mit diesen Tools, Lösungen und Support will der Cloud-Anbieter Entwicklern und Entwicklerinnen dabei unterstützen, ARM-basierte Apps zu konzipieren.

ARM Computing in der Oracle Cloud

Neu im Angebot von Oracle ist abgesehen von Tools, Lösungen und Support für die ARM-basierte App-Entwicklung das ARM-basierte OCI Ampere A1 Compute, das auf der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) verfügbar ist. Ziel von OCI Ampere A1 Compute ist laut Oracle, es Entwicklern und Entwicklerinnen zu ermöglichen, Cloud-native Workloads auf ARM-basierten Instanzen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis anzubieten.

Mit dem Angebot könnten Nutzerinnen und Nutzer neu ARM-optimierte Anwendungen für Container, Bare-Metal-Server und VMs in der Oracle Cloud bereitstellen. Das biete einige Vorteile. ARM-Prozessoren bieten laut Oracle etwa Performance für Datenbanken wie Redis und MySQL. Ausserdem eliminiere OCI Ampere A1 Compute den Bedarf für Emulatoren bei der App-Entwicklung für iOS oder Android. Die Plattform könne basierend auf Speicher und Bedürfnisse angepasst werden.

Oracle bietet ARM-basierte Compute-Instanzen zu einem Cent pro Core-Stunde an. Dabei sei die VM-Grösse flexibel von 1 bis 80 OCPUs und 1 bis 64 Gigabyte Speicher pro Core oder als Bare-Metal-Service mit 160 Cores und 1 Terabyte Speicher. Kunden können damit laut Oracle neu ARM-optimierte Anwendungen auf Containern, Bare-Metal-Servern und virtuellen Maschinen in der Oracle Public Cloud oder der Dedicated Region Cloud bereitstellen. Damit können Cloud-native und Allzweck-Workloads auf ARM-basierten Instanzen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis ausgeführt werden.

Das Accelerator-Partnerprogramm

Mit dem Oracle Cloud Free Tier können Entwickler gemäss Oracle für 30 Tage Zugang zu Oracles ARM-Angeboten erhalten. Der Always-Free-ARM-Zugang erlaubt vier Ampere A1 Cores und 24 Gigabyte Speicher zu erlangen. Mit dem ARM Accelerator-Programm können Open-Source Entwickler, ISV-Partner, Kunden und Universitäten mit ARM-basierten Entwicklungsprojekten zwölf Monate Zugang zum ARM-Angebot beantragen. Das Oracle-Angebot ist für Ampere A1 gültig und umfasst Oracle Linux, Java, My SQL, GraalVM und Oracle Container Engine für Kubernetes-Dienste.

Zur Unterstützung der Kunden arbeitet Oracle gemäss Mitteilung mit Technologie- und Open-Source-Partnern wie Gitlab, Jenkins, Rancher, Datadog, Onspecta, Nginx und Genymobile zusammen. Ausserdem schliesse sich Oracle der Continuous Delivery Foundation an, einer Open-Source-Gemeinschaft für Open-Source-Projekte.

Lesen Sie ausserdem: Oracle hat unlängst eine HR-Plattform angekündigt. Mit Oracle Journeys können HR-Teams und Manager unter anderem individuelle Anleitungen für Mitarbeitende in verschiedenen Situationen erstellen. Die Plattform dient als zentrale Anlaufstelle für die Mitarbeitenden. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

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