Intel meldet markanten Umsatzrückgang
Der Chiphersteller Intel hat die Geschäftszahlen für das Q4 und das Gesamtjahr 2022 bekannt gegeben. In beiden Zeiträumen macht das Unternehmen einen deutlichen Rückschritt.
Der US-Halbleiterfabrikant Intel meldet für das Jahr 2022 einen Umsatzrückgang von 20 Prozent auf 63,1 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn sank indes um 60 Prozent auf 8 Milliarden Dollar, wie einer Pressmitteilung zu entnehmen ist.
Auch im vierten Quartal 2022 lief es für den Chipfabrikanten nicht besser. Der Umsatz lag bei 14 Milliarden US-Dollar, das entspricht einem Rückgang von 32 Prozent im Vorjahresvergleich. Während man im Q4 2021 noch einen Gewinn von 4,6 Milliarden zu Buche schreiben konnte, dotiert für das Q4 2022 ein Verlust von 700 Millionen (prozentualer Rückgang von 114 Prozent).
"Trotz des wirtschaftlichen und marktbedingten Gegenwinds haben wir im 4. Quartal weiterhin gute Fortschritte bei unserer strategischen Transformation gemacht, einschließlich der Weiterentwicklung unserer Produkt-Roadmap und der Verbesserung unserer operativen Struktur und Prozesse, um die Effizienz zu steigern und gleichzeitig das untere Ende unserer Zielspanne zu erreichen", sagt Pat Gelsinger, Intel CEO.
2023: mehr Einsparungen
Für das erste Quartal 2023 rechnet Intel mit einem Umsatz von ungefähr 11 Milliarden US-Dollar. Der Hersteller will "die Organisation zu verkleinern und unsere Investitionen zu rationalisieren", wie CFO David Zinsner sagt. Insgesamt wolle man die Kosten im Jahr 2023 um 3 Milliarden US-Dollar senken.
Mittelfristig sollen Kostensenkung zwischen 8 und 10 Milliarden US-Dollar bis Ende 2025 vorgenommen werden. Wie genau man diese Einsparung erreichen will, erklärt Zinsner (noch) nicht.
Ein Weg um Kosten zu sparen, ist Mitarbeitende zu entlassen. Schon im Oktober 2022 meldete Bloomberg, dass Intel allenfalls tausende Stellen streichen könnte, wie Sie hier nachlesen können.
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