Software AG streicht 200 Stellen
Die Software AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz gesteigert – unter dem Strich bleibt jedoch weniger Gewinn. Für das laufende Jahr passt das Unternehmen seine Ziele an. Zudem sollen 200 Stellen wegfallen.
Der deutsche IT-Dienstleister Software AG hat sein Geschäftsjahr 2022 mit einem Umsatzplus bilanziert. Das Unternehmen steigerte seinen Jahreserlös auf 958,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Zunahme um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Ergebnis habe man die selbst gesetzten Umsatz- und Ergebnisprognosen erfüllt, teilt das Unternehmen mit.
Das bereinigte Nettoergebnis (non-IFRS) lag im vierten Geschäftsquartal jedoch bei minus 14,3 Millionen Euro – im Vergleichsquartal des Vorjahres stand noch ein Plus von 34,8 Millionen Euro in den Büchern. Mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr brach der Nettogewinn um 57 Prozent auf 48,9 Millionen Euro ein.
Ziele angepasst, Sparprogramm eingeleitet
Für das laufende Geschäftsjahr hat das Unternehmen seine Ziele in puncto Profitabilität nach unten korrigiert. Die operative Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) soll für 2023 bei 16 bis 18 Prozent liegen – Mitte des vergangenen Jahres hatte das Unternehmen für dieses Jahr noch eine Ergebnismarge von 25 bis 30 Prozent in Aussicht gestellt. Für den Konzernprodukt-Umsatz rechnet der SAP-Konkurrent mit einem Wachstum von zwischen 6 und 10 Prozent.
Software AG lancierte denn auch ein Sparprogramm. Dieses soll im laufenden Jahr zu einer Margenverbesserung von 30 bis 35 Millionen Euro beitragen – und 200 Mitarbeitende betreffen. Dies entspreche 4 Prozent der Belegschaft respektive aller Vollezeitäquivalente, heisst es in der Mitteilung zu den Geschäftszahlen.
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