Bund zieht den Stecker bei Covid-Zertifikaten und -App
Der Bund hat das Ende des Covid-Zertifikatsystems angekündigt. Ab September wird das System nicht mehr nutzbar sein. Auch stellt der Bund den Betrieb der Infrastruktur für die Tracking-App SwissCovid ein.
Die Ankündigung des Bundes bedeutet symbolisch das Ende einer Ära: Das System zur Ausstellung und Überprüfung von Covid-Zertifikaten wird Ende August abgeschaltet. "Es gibt nur noch wenige Länder, die bei der Einreise einen Nachweis über eine Impfung, einen Test oder eine Heilung verlangen", heisst es in der Mitteilung der Behörden. Diese haben beschlossen, sich der EU anzugleichen, die die Rechtsgrundlagen für ihre Zertifikate nicht weiter verlängert hat. Die Bundesverordnung "COVID-19 Zertifikate" wird daher Ende des Monats auslaufen. Bei Bedarf können die bereits in der Anwendung gespeicherten Covid-Zertifikate weiterhin bis zum Ende ihrer Gültigkeit vorgelegt werden.
Der Bund kündigt ausserdem den Abbau der Infrastruktur der SwissCovid-Anwendung an, deren Betrieb bereits im Frühjahr 2022 eingestellt worden war. "Dieses Vorgehen entspricht den gesetzlichen Anforderungen, die das Ende des Systems vorsehen, sobald es für die Bewältigung der Pandemie nicht mehr benötigt wird", betonen die Behörden. Die SwissCovid-App versprach, die Schwächen des menschlichen Trackings zu überwinden, indem sie die Kontakte in der Nähe ihrer Nutzer aufzeichnete, um sie im Falle eines Risikos zu benachrichtigen.
Es ist bekannt, dass das Schweizer Volk dreimal im Rahmen von Referenden über das Covid-Gesetz abstimmen musste. Die Initianten stellten insbesondere die Rechtsgrundlagen für die Ausstellung des Covid-Zertifikats und für SwissCovid in Frage.
Foxconn bestätigt Cyberangriff
Google bringt KI-Laptop auf den Markt
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen
Wie Schweizer Rechenzentren auch im KI-Zeitalter nachhaltig arbeiten
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
Axacom übergibt Führung nach 20 Jahren in neue Hände