Apple will offenbar Googles Gemini aufs iPhone bringen
Apple verhandelt angeblich mit Google, um dessen generative KI Gemini auf iPhones zu holen. Auch mit ChatGPT-Entwickler OpenAI soll Apple Gespräche führen.
Apple könnte Googles generative KI Gemini in seine iPhones holen - die beiden Technologiekonzerne seien diesbezüglich ins Gespräch gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf informierte Kreise.
Demnach will Apple den KI-Assistenten von Google in das kommende Betriebssystem iOS 18 integrieren und dem iPhone so neue Funktionen bescheren. Apple habe zu diesem Zweck auch Gespräche mit ChatGPT-Entwickler OpenAI geführt. Weder OpenAI noch Google oder Apple haben die Meldung kommentiert.
Apple hinkt der Konkurrenz bezüglich der Einführung von KI-Funktionen hinterher. Im Februar präsentierte der Hersteller zwar ein KI-Programm, mit dem sich Bilder bearbeiten und retuschieren lassen. Doch die Integration von generativer KI in Apples Produktewelt lässt weiterhin auf sich warten. Analysten erwarten entsprechende Ankündigungen anlässlich von Apples Entwicklerkonferenz im kommenden Juni.
Käme ein Deal zwischen Apple und Google zustande, könnte der Suchmaschinenkonzern die User-Basis seiner KI-Dienste um mehr als 2 Milliarden aktive Apple-Geräte vergrössern, schreibt die Nachrichtenagentur "Reuters". Zudem würde ein solches Abkommen das angekratzte Image der Google-KI Gemini aufpolieren - bereits bei der Vorstellung des KI-Modells im vergangenen Dezember hatte sich Google blamiert und musste sich daraufhin Schummelvorwürfe gefallen lassen. Und im Februar grenzte Google die Funktionalität seines KI-Assistenten ein, nachdem Gemini die Darstellung von ethnischer Diversität ins Absurde getrieben hatte.
Marktforscher IDC geht übrigens davon aus, dass generative KI dem Smartphone-Markt zum Auftrieb verhilft - noch bis Ende dieses Jahres soll jedes fünfte verkaufte Smartphone über GenAI-Funktionen verfügen. Lesen Sie hier mehr dazu.
Wie Rechenzentren laut Solnet/Data11 vom KI-Boom profitieren
Das Fermi-Paradoxon
Lieferengpässe belasten globalen Tabletmarkt
Update: SAP droht eine Geldstrafe der Bundesverwaltung
Vorsicht vor "Hallo Mama"-Trick per E-Mail und Whatsapp
Swisscom plant dritten Nearshoring-Standort in Lissabon
Microsofts Bug-Bounty-Programm verzeichnet Rekordjahr
Security-Spezialisten warnen vor Designfehler in NAT-Implementierungen
Meta lanciert Programmier-KI Muse Code