Intel verkauft Anteil an Chip-Entwickler ARM
Intel hat den kompletten Aktienanteil am Chip-Entwickler ARM veräussert. Der Verkauf ist Teil eines grösseren Kostensenkungsplans, mit dem sich das Unternehmen aus einer finanziellen Misslage retten will.
Nach der Ankündigung eines Kostensenkungsplans Anfang August 2024 hat Intel seine kompletten Anteile am britischen Chip-Entwickler ARM verkauft. dies dürfte dem Unternehmen etwa 147 Millionen US-Dollar einbringen, wie "Computerbase" vorrechnet.
Erst vergangenen September ging ARM an die Börse und Intel zählte, unter anderem mit AMD, Apple und Google, zu den ersten Investoren.
Die Sparmassnahmen folgen als Reaktion auf das verlustreiche zweite Quartal 2024. Intel verbuchte nämlich 1,6 Milliarden US-Dollar Verlust im ersten Halbjahr im Vergleich zu 1,5 Milliarden Dollar Gewinn im Vorjahr. Der Hauptgrund dafür sei die schnellstmögliche Markteinführung der Core-Ultra-Prozessoren mit integrierter KI-Einheit, um im Wettlauf zwischen Intel, AMD und Nvidia mithalten zu können, heisst es weiter.
Als Teil des Kostensenkungsplans zählen auch grosse Stellenstreichungen. Rund 15 Prozent des Personals sind davon betroffen, wobei einige langjährige Mitarbeitende ein Abfindungspaket von bis zu 500’000 Euro erhalten, wie "Golem" berichtet. Unter anderem betrifft der Stellenabbau auch essenzielle Geschäftsbereiche wie die Herstellung der Prozessoren bei Intel Foundry.
Auch Netzwerkausrüster Cisco setzt beim Personal den Rotstift an. Das Unternehmen bestätigte unlängst einen zweiten Stellenabbau von etwa 7 Prozent der globalen Belegschaft. Mehr dazu lesen Sie hier.
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