Supertext lanciert KI-Übersetzer mit menschlichem Feinschliff
Der Schweizer Sprachdienstleister Supertext lanciert eine neue Übersetzungsplattform, die KI-Übersetzungen mit Prüfungen durch Experten kombiniert. In einem internen Vergleich schnitt das System in drei von vier Sprachkombinationen besser ab als Deepl.
Der Sprachdienstleister Supertext bietet eine neue Plattform für KI-Übersetzungen an, die maschinelle Übersetzungen und professionelle Übersetzungen kombiniert. Mit dem hybriden Ansatz können Nutzende ihre Texte kostenlos übersetzen und optional von muttersprachlichen Sprachexpertinnen und -experten nachprüfen lassen, wie Supertext mitteilt.
Das Angebot der Profi-Checks werde zum Start in sechs Sprachkombinationen angeboten und nach und nach erweitert. Preislich liege etwa die Prüfung einer Übersetzung eines Linkedin-Posts auf Französisch bei rund 5.70 Euro. Kundinnen und Kunden erhalten eine solche Translation laut Mitteilung durchschnittlich innert 8 Minuten geliefert. Einen A4-seitigen Text erstelle die KI für etwa 19 Euro innerhalb von 15 Minuten.
Je nach Abo-Stufe biete Supertext bis zu 23 Sprachen an. Die Plattform werde zudem auf Schweizer Servern gehostet. Weiter könnten Unternehmen firmenspezifische Sprachmodelle trainieren lassen, um ihre Corporate Language einheitlich zu halten. Mit dem Bezahlmodell biete Supertext seinen Usern die Garantie, dass ihre Übersetzungen lediglich zur laufenden Verbesserung ihrer persönlichen Sprachmodelle wiederverwendet werden.
Der KI-Dienstleister mit Sitz in Zürich setzt auf eigene Large Language Models (LLMs). Entwickelt wurden diese laut Supertext inhouse von einem Team bestehend aus rund 100 Fachleuten für maschinelles Lernen, Engineering und Linguistik.
Von Supertext durchgeführte interne Tests hätten ergeben, dass die KI in ihrer Übersetzungsqualität mit dem Branchenriesen Deepl mithalten könne. Insbesondere bei längeren Texten punktete Supertext in drei von vier untersuchten Sprachkombinationen mit einem besseren Ergebnis als Deepl, wie es weiter heisst.

(Source: Supertext)
Auch DeepL schläft nicht: Erst im November 2024 hat das Unternehmen seine KI-Lösung DeepL Voice lanciert. Lesen Sie hier mehr über DeepLs Lösung für Live-Übersetzungen.
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