Tencent stellt neues KI-Modell vor
Der chinesische Tech-Riese Tencent veröffentlicht ein neues KI-Modell. Hunyuan Turbo S soll Anfragen schneller als der Deepseek-Konkurrent beantworten können.
Deepseeks kometenartiger Einschlag in der KI-Welt übt Druck auf chinesische Tech-Giganten aus. Nun will Tencent mit seinem neuen KI-Modell Hunyuan Turbo S den Deepseek-Modellen Konkurrenz machen.
Während Modelle wie Deepseek-R1 und das hauseigene Hunyuan T1 laut Tencent erst "eine Weile nachdenken müssen, bevor sie antworten", soll die Turbo-S-Variante Anfragen schon innerhalb einer Sekunde bearbeiten können. Ausserdem besitze Hunyuan Turbo S dieselben Fähigkeiten in Bereichen wie Wissen, Mathematik und logischem Denken wie Deepseeks KI-Chatbot Deepseek-V3.
Gemäss "Reuters" verspricht Tencent, dass die Nutzungskosten des neuen KI-Modells um ein Vielfaches niedriger als bei vorherigen Versionen seien, was eine weitere Auswirkung von Deepseeks Einfluss darstelle. Die Open-Source- und Niedrigpreisstrategie des KI-Newcomers zwinge andere chinesische KI-Firmen nämlich dazu, ihren Nutzern ebenfalls weniger zu berechnen.
Deepseeks Erfolg hat auch eine Reaktion von Alibaba forciert. Ihre Antwort auf Deepseek: Qwen 2.5-Max. Alibabas KI-Modell soll deutlich weniger Ressourcen verbrauchen als sein Konkurrent Deepseek-V3. Mehr dazu lesen Sie hier.
Filme vs. Realität
Mehr als ein Supercomputer
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar
Wie Managed Services gemäss Infoguard Differenzierung schaffen
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
TP-Link vereint Gateway und Controller in einem Gerät