HPE streicht 3000 Stellen
Der US-Technologiekonzern HPE hat mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäftsquartal die Erwartungen am Markt verfehlt und einen Abbau von 3000 Stellen angekündigt. Es drohen 2500 Entlassungen.
HPE hat mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäftsquartal die Erwartungen von Analysten und Investoren enttäuscht. Der Hersteller rechnet damit, dass die US-Zollpolitik, schwache Margen im Servergeschäft und Ausfuhrprobleme den Gewinn beeinträchtigen. Der Aktienkurs von HPE stürzte in der Folge um 20 Prozent ab, wie "Bloomberg" berichtet.
Das Unternehmen kündigte zudem an, 3000 Stellen zu streichen. Davon will HPE 2500 durch Entlassungen abbauen und weitere 500 durch natürliche Abgänge. Per Ende Oktober 2024 beschäftigte der Technologiekonzern 61'000 Mitarbeitende. Ein Abbau von 3000 Arbeitsplätzen würde dementsprechend knapp 5 Prozent der Belegschaft betreffen.
Wie "CNBC" berichtet, will HPE auch an seinen Preisen schrauben, um die höheren Kosten durch die von US-Präsident Donald Trump erlassenen Strafzölle zu kompensieren. "Wir gehen davon aus, dass die Preisänderungen das Umsatzwachstum kurzfristig negativ beeinflussen könnten", sagte HPE-Finanzchefin Marie Myers gegenüber dem US-Nachrichtenportal.
Für das laufende Geschäftsquartal prognostiziert HPE einen bereinigten Gewinn von 28 bis 34 US-Cent pro Aktie und einen Umsatz zwischen 7,2 Milliarden und 7,6 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten gemäss "CNBC" allerdings mit 50 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 7,93 Milliarden Dollar gerechnet.
HPE ist übrigens längst nicht der einzige Tech-Konzern, der den Rotstift ansetzt - auch Salesforce, Workday und Meta kündigten unlängst Stellenstreichungen sowie Entlassungen an.
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