Justizbehörden ermitteln gegen fünf Softwareone-Kaderleute
Die Schweizer Justizbehörden haben Razzien wegen Verdachts auf Insiderhandel durchgeführt. Es laufen Ermittlungen gegen fünf ehemalige oder aktuelle Führungspersonen des Lizenzhändlers Softwareone.
Wegen Verdachts auf Insiderhandel ermittelt die Bundesanwaltschaft (BA) gegen fünf aktuelle oder ehemalige Führungspersonen von Softwareone. Im Zuge dessen fanden am 2. Dezember Hausdurchsuchungen statt.
Der Vorwurf: Die Beschuldigten sollen durch den Verkauf von Aktien kurz vor einer kursrelevanten Mitteilung einen Verlust von bis zu 2,49 Millionen Franken vermieden haben.
Softwareone bestätigt die Razzien in den Büros in Stans und Leipzig sowie Ermittlungen gegen fünf "derzeitige bzw. ehemalige nicht-exekutive Mitarbeitende". Die BA betont, das Verfahren richte sich nicht gegen das Unternehmen selbst.
Die von Eurojust koordinierten Einsätze fanden nicht nur in der Schweiz statt, sondern auch in Deutschland und Grossbritannien, wofür die BA Rechtshilfeersuchen stellte. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Übrigens: Börsenbetreiber Six hat den Handel auf seiner Blockchain-basierten Börse eingestellt. Als Grund nennt Six die mangelnde Akzeptanz im Markt. Lesen Sie hier mehr dazu.
Extreme Networks beruft Country Manager Alpine
Harry Potter meets Bridgerton
So verändert KI laut Opacc den Geschäftsalltag
Malware-Kampagne zielt auf Windows und MacOS
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
AWS setzt für KI-Inferenz auf riesige Chips mit EPFL-Bezug
Studie deckt massive Sicherheitsrisiken von KI-Agenten auf
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein