Kanton Genf lagert Rechenzentrum an Nlighten aus
Der Kanton Genf lagert sein Hauptrechenzentrum an Nlighten aus und setzt mit dem zehnjährigen Vertrag auf Energieeffizienz und Flexibilität bezüglich Kapazitätserweiterung.
Das kantonale Amt für Informationssysteme und Digitalisierung (OCSIN) des Kantons Genf hat den Auftrag über die Mitnutzung eines Rechenzentrums an die Schweizer Tochtergesellschaft des niederländischen Unternehmens Nlighten vergeben. Der Auftragswert beläuft sich gemäss Simap auf 7,68 Millionen Franken über einen Zeitraum von zehn Jahren. Es lagen drei Angebote vor.
In der Vergabeentscheidung vom 22. April 2026 heisst es, das Angebot von Nlighten entspreche den technischen, ökologischen und sozialen Anforderungen der Ausschreibung. Auch die Vorgaben in Bezug auf Governance und Territorialität seien erfüllt.
Der Auftrag betrifft das Hosting der IT-Infrastruktur des OCSIN. Das Hauptrechenzentrum der Genfer IT- und Digitalisierungsbehörde soll auf Anlagen einer neuen Generation umgestellt werden. Diese müssten dem TIER-3-Standard entsprechen, um die Kontinuität des Betriebs zu gewährleisten.
Die Ausschreibung verlangte zudem eine hohe Energieeffizienz sowie Erweiterungsmöglichkeiten, um den künftigen Anforderungen der Kantonsverwaltung gerecht zu werden. Der Dienstleister müsse dazu in der Lage sein, ein flexibles und anpassungsfähiges Dienstleistungsmodell anzubieten.
Der Kanton Genf sucht auch einen neuen Digitalchef. Lesen Sie hier mehr dazu.
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