Souveräne Lösungen für Netzwerk und Security
Sie sind die Lebensadern unserer Gesellschaft: sichere Netze. Immer häufiger jedoch gerät die Netzwerkinfrastruktur von Unternehmen, Institutionen und Versorgern ins Visier von Cyberattacken und geopolitischen Interessen. Die Herkunft und Resilienz von IT-Lösungen wird damit zum strategischen Faktor.
Im April 2026 waren Schweizer Unternehmen durchschnittlich von 1246 Cyberangriffen pro Woche betroffen, so das Ergebnis einer Studie des israelischen Cybersecurity-Anbieters Check Point. Am stärksten betroffen waren der Sektor Energie sowie Versorgungsunternehmen. Zwar liegt die Schweiz damit unter dem europäischen Durchschnitt von 1848 wöchentlichen Angriffen pro Organisation, doch die Bedrohungslage bleibt unverändert hoch.
Hinzu kommt die Gefahr, dass Hard- und Software zum Faustpfand für geopolitische Interessen werden. Unternehmen, Staat und Gesellschaft sind mehr denn je auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. Die Abhängigkeit von einzelnen Technologieanbietern macht sie erpressbar. Das hat auch der Schweizer Bundesrat erkannt: Er will Telekommunikationsanbieter künftig verpflichten, Komponenten verschiedener Hersteller zu beziehen, um die heimische Telekommunikationsinfrastruktur widerstandsfähiger zu machen. Gleichzeitig soll der Einsatz von Komponenten untersagt werden können, wenn Lieferanten als problematisch für die Landessicherheit gelten oder unter dem Einfluss eines ausländischen Staates stehen, der ein geopolitisches Risiko für die Schweiz darstellt.
Souveräne Beschaffung
Was für die öffentlichen Telekommunikationsnetze gilt, erweist sich auch für die Netzwerkinfrastruktur von Unternehmen, öffentlicher Verwaltung und Betreibern kritischer Infrastruktur als folgerichtig. Auch hier müssen Resilienz und digitale Souveränität bereits bei der Beschaffung mitgedacht und als Kriterium verankert werden. Schliesslich bilden Router, Switches, WLAN Access Points und Firewalls das Rückgrat für sämtliche digitalen Anwendungen im Unternehmen. Einseitige Abhängigkeiten sowie nicht vertrauenswürdige Netzwerkkomponenten können zu Risikofaktoren für die Betriebs- und damit auch für die Versorgungssicherheit werden.
Channel als Trusted Advisor
Um ihre Resilienz und Souveränität zu stärken, lohnt sich für Unternehmen und die öffentliche Hand gleichermassen der Blick auf europäische Alternativen. Hier entwickelte Netzwerk- und Security-Lösungen erfüllen die strikten Anforderungen von EU-DSGVO und revDSG und unterliegen nicht dem Zugriff fremder Rechtssysteme. Sie fördern die Wertschöpfung in Europa und helfen, potenzielle Risiken in der Lieferkette zu verringern. Oft fehlt es Kunden mit dem Wunsch, sich digital resilienter auszustellen, jedoch an der Kenntnis vorhandener Lösungen, was nicht zuletzt an einem stark fragmentierten Markt in Europa liegt. An dieser Stelle kommt der Channel ins Spiel: IT-Reseller und Systemintegratoren können diese Wissenslücke schliessen, indem sie ihr Portfolio um europäische Netzwerk- und Security-Lösungen erweitern. Als Trusted Advisor profitieren sie auf diese Weise gleich mehrfach: Sie nutzen das aktuelle Souveränitäts-Momentum, differenzieren sich vom Mitbewerb und kommen dem wachsenden Bedürfnis ihrer Kunden nach digitaler Unabhängigkeit angesichts globaler Risikofaktoren und steigender Compliance-Anforderungen proaktiv nach.
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