Unispital Lausanne sucht neue IT-Leitung, während Epic-Projekt Gestalt annimmt
Pierre-François Regamey, CIO des Universitätsspitals Lausanne, wird 2027 pensioniert. Das Spital sucht bereits eine Nachfolge für die Leitung seiner IT-Organisation mit rund 250 Mitarbeitenden. Zu deren wichtigsten Vorhaben gehört die Einführung eines digitalen Patientendossiers auf Basis von Epic.
Das Universitätsspital Lausanne (Centre hospitalier universitaire vaudois - CHUV) sucht eine neue Leitung für seine IT. Laut einer Stellenausschreibung ist der Stellenantritt für den 1. März 2027 vorgesehen. Auf Anfrage der Redaktion bestätigt die Kommunikationsabteilung des Spitals, dass die Rekrutierung auf die Pensionierung von Pierre-François Regamey im Laufe des Jahres 2027 vorbereitet. Sein genaues Austrittsdatum stehe noch nicht fest.
Regamey leitet die IT-Organisation seit mehr als zwanzig Jahren und bleibt bis zu seiner Pensionierung im Amt. Nach Angaben des CHUV spielt er unter anderem eine zentrale Rolle beim Start des Projekts für das digitale Patientendossier des Kantons Waadt (DPI VD). Das Spital habe die Nachfolge frühzeitig eingeleitet, um den Übergang zu organisieren und eine interimistische Leitung zu vermeiden.
Die künftige IT-Leitung wird Mitglied der Geschäftsleitung und übernimmt die Verantwortung für eine Organisation mit rund 250 Mitarbeitenden. Zum Verantwortungsbereich gehören auch Cybersecurity, Data Governance und die digitale Strategie des Spitals. Auch die Einführung des auf Epic basierenden Patientendossiers gehört zu den zentralen Programmen, die der Nachfolger beziehungsweise die Nachfolgerin leiten soll.
Die Rekrutierung folgt auf die Verabschiedung der Erlasse zur Finanzierung und Umsetzung des DPI VD durch den Waadtländer Grossen Rat. Gemäss dem vom CHUV veröffentlichten vorläufigen Zeitplan sollen im Herbst 2026 das zentrale Projektteam zusammengestellt und der Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen werden. Der offizielle Programmstart ist für Anfang 2027 geplant. Konzeption, Vorbereitung und Einführung sollen sich anschliessend über die Jahre 2027 bis 2029 erstrecken. Das Projekt wird gemeinsam mit elf weiteren Waadtländer Gesundheitseinrichtungen umgesetzt. Die Gesamtinvestition beträgt rund 200 Millionen Franken.
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