Carl Zeiss mit Umsatzeinbruch im Halbleitermarkt
Carl Zeiss kämpft mit Umsatzrückgängen im Halbleitergeschäft. Gut lief es hingegen zuletzt in den Bereichen Medizin- und Messtechnik.
Der deutsche Optikkonzern Carl Zeiss ist auch Hersteller von Halbleitern. In dieser Sparte hat der Konzern aber einen starken Umsatzrückgang in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 erlitten. Wie Heise.de schreibt, brachen die Verkäufe um 25 Prozent auf 478 Millionen Euro ein.
Für Vorstands-Chef Michael Kaschke liegt der Grund im Umsatzeinbruch in einer zyklisch bedingten Rückgangsphase. Das Unternehmen rechne deshalb mit einer leichten Erholung des Halbleiter-Geschäfts in der zweiten Jahreshälfte.
Trotz den tiefen Verkäufen im Halbleiter-Markt setzte der Konzern Carl Zeiss bis zum Stichtag 31. März 2,1 Milliarden Euro um und liegt damit lediglich zwei Prozent tiefer als der Vorjahreswert. Kaschke erklärt diesen Umstand mit der Diversifikation. Mit dem breiten Produktportfolio sei es gelungen, das Minus aufzufangen.
Hoffnung auf Wachstum in Asien
Besonders wuchsen die Sparten industrielle Messtechnik mit 29 Prozent und die Medizintechnik mit 17 Prozent. Diese Umsatzträger generierten insgesamt 700 Millionen Euro des Gesamtumsatzes.
Das Unternehmen halte deshalb an seinem Umsatzziel von vier Milliarden Euro fest (Vorjahr 4,24 Milliarden Euro). Der Gewinn nach Steuern betrug 130 Millionen Euro. Die Differenz von 56 Millionen zu den 186 Millionen im Vorjahr erklärte Kaschke mit Sondereffekten aus dem Vorjahr. Carl Zeiss wolle weiter wachsen und sein Asien-Geschäft ausbauen. Dabei liege ein besonderer Fokus auf Indien, wo die Sparte Messtechnik immer wichtiger werde.
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