Kunden werden zu Hotspots umfunktioniert
UPC Cablecom hat Pläne vorgestellt, denen zufolge seine St. Galler Kunden ein stadtweites WLAN-Netz unterhalten sollen. Die nötige Technik dafür sei bereits in die Modems integriert aber noch inaktiv. Die Kunden sollen heute mit einem Brief darüber informiert worden sein.
Der Kabelnetzbetreiber und Provider UPC Cablecom hat ein Pilotprojekt für ein stadtweites WLAN-Netz vorgestellt. Ende Januar will der Provider ein WLAN-Netz in St. Gallen anbieten. Dieses basiert auf den WLAN-Modems der rund 11'000 St. Galler Kunden von UPC Cablecom. Die Modems enthalten bereits den Code für den Aufbau des separaten Netzes. Allerdings war die Funktion bisher inaktiviert und soll nun per Software-Update angeschalten werden, wie es in einer Mitteilung heisst.
Nutzen können den Dienst die Kunden des Anbieters. Diese wurden dem Provider zufolge heute per Brief darüber informiert. Wer von ihnen den Service nutzen möchte, muss sich online registrieren und ein Passwort hinterlegen. Dann soll es auch schon losgehen können. Kunden, die sich gegen den Dienst entscheiden, können die sogenannte Wi-Free-Funktion abschalten, sollen den Dienst dann aber auch nicht nutzen können, wie Computerworld berichtet.
UPC Cablecom betont, dass zwar die Hardware der Kunden für die Datenübertragung mitgenutzt werde, die Kunden davon aber nichts bemerken würden. Auch sei der Dienst hinreichend abgesichert, so dass niemand über das Stadt-Netz auf ein Modem zugreifen könne, behauptet UPC Cablecom.
Erfolg vorausgesetzt, will UPC Cablecom den Dienst auf die gesamte Schweiz ausweiten. Dann würden sich gut 640'000 Kunden zu einem grossen WLAN-Netz zusammenschliessen.
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