Chinas Werkbank Chongqing wird teurer
Auf die Auftragsfertiger für HP und Co. rollen höhere Produktionskosten zu.
Die Regierung in Chinas Industriestadt Chongqing plant die Subventionen für die Notebook-Industrie aufzuheben. Die in Chinas Westen gelegene Stadt Chongqing subventionierte die Auftragsfertiger, um mit den Produktionsstätten im Osten des Landes mithalten zu können.
Durch die Subventionen wollte sich die Industrieregion eine eigene Wertschöpfungskette für die Notebook-Produktion aufbauen. Das sei bereits zu 50 Prozent gelungen, meldet Digitimes unter Berufung auf chinesische Regierungsstellen. Nächstes Jahr werden 60 Prozent der Ziele umgesetzt sein. 2014 sei mit einem Wert von 80 Prozent ein Mass erreicht, ab dem sich die Industrie selbst unterhalten könne.
Subventionen nach Produktionsvolumen
Gemäss Digitimes unterhalten HP, Acer, Asus, Toshiba und Fujitsu Standorte in der westchinesischen Stadt. In der gleichen produzieren ihre Auftragsfertiger, Quanta Computer, Compal Electronics, Wistron, Inventec und Pegatron Notebooks und andere IT-Produkte.
Bisher habe die Regierung vier Fünftel ihres Subventionspotts ausgeschöpft. Wie das restliche Fünftel verteilt wird, werde momentan mit den Herstellern verhandelt. Die Fertiger wünschen sich, dass sie Gelder gemäss der Höhe ihrer Produktionsvolumina erhalten. Gemäss der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua stammt rund jedes sechste Notebook der Welt aus Chongqing.
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