BHS Binkert verliert JVC-Distribution
Camcorder, Audioprodukte und Kopfhörer von JVC neu bei Ifrec.
JVC hat in der Schweiz Ifrec als neuen Vertriebspartner für Camcorder, Audioprodukte und Kopfhörer sowie Zubehör verpflichtet. Der Vertrag des bisherigen JVC-Distributors BHS Binkert läuft aus und wird nicht erneuert.
Michael Gilgen, Country Manager Schweiz und Liechtenstein bei BHS Binkert, bestätigt das seit einigen Tagen in der Branche kursierende Gerücht: "Ja, wir werden die JVC-Distribution in der Schweiz Ende Juni abgeben." Als Grund nennt Gilgen, dass die hohen Umsatzerwartungen bei JVC-Camcordern nicht hätten erfüllt werden können. Allerdings: Der Camcorder-Markt ist in der Schweiz rückläufig. Der Markt ist gesättigt und wird von anderen Marken dominiert. "Bei den Audioprodukten und bei den Kopfhörern haben wir aber sehr gut gearbeitet. Und auch mit der Gesamtleistung für JVC können wir zufrieden sein", sagt Gilgen weiter.
BHS Binkert-Mann bei Ifrec
Der neue Distributionspartner Ifrec bestätigt auf Nachfrage der Redaktion, dass "Ifrec mit Wirkung vom 15. Juni 2012 den Vertrieb von JVC-Camcordern, Audioprodukten und Kopfhörern, sowie Zubehör für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein übernimmt." Bis anhin hatte Ifrec noch kaum Imaging-Produkte im Vertrieb. Mit dem Ex-BHS-Binkert-Mann Dieter Wipf, der seit einigen Monaten bei Ifrec arbeitet, dürfte sich das Unternehmen das nötige Know-how für die Marktentwicklung aber angeeignet haben.
Nicht betroffen von der Veränderung in der JVC-Distributionslandschaft sind D-ILA-Beamer und Car-Entertainment-Produkte, die nach wie vor über den Bieler Distributor Soundtrade AG vertrieben werden. BHS Binkert will nach dem Verlust der JVC-Distribution in die Zukunft schauen und mit der Stärkung der Eigenmarken Hyundai und einer noch nicht genannten Zweitmarke die Handelskanäle auch in Zukunft mit CE- und IT-Produkten bedienen.
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