Aus einem Fujitsu werden drei
Fujitsu hat angekündigt, sein PC- und sein Smartphone-Geschäft in jeweils eigenständige Unternehmen auszugliedern. Die neuen Töchter sollen bereits Anfang Februar ihre Geschäfte aufnehmen.
Während andere an Heiligabend ihre Geschenke ausgepackt haben, beschloss Fujitsu seine Aufspaltung. Aus einem Unternehmen werden diesen Februar drei, wie Fujitsu am 24. Dezember mitteilte.
Betroffen sind das Geschäft für Notebook- und Desktop-PCs sowie die Smartphone-Sparte. Beide sollen in hundertprozentige Tochtergesellschaften ausgelagert werden. Die neuen Unternehmen heissen Fujitsu Client Computing (Notebook- und Desktop-PCs) und Fujitsu Connected Technologies (Mobile-Sparte).
Kaum Möglichkeiten, sich zu differenzieren
Im Geschäft mit den allgegenwärtigen PCs und Smartphones sei es heutzutage schwierig, sich zu differenzieren und mit den globalen Anbietern zu konkurrieren, heisst es in der Mitteilung. Mit der Aufspaltung sollen unter anderem die Entscheidungswege verkürzt werden.
Fujitsus PC-Geschäft erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 303 Milliarden Yen – umgerechnet etwa 2,54 Milliarden Franken. Die Smartphone-Sparte erwirtschaftete derweil 157 Milliarden Yen beziehungsweise 1,32 Milliarden Franken.
Dem japanischen PC-Markt könnte somit eine Konsolidierung bevorstehen, sollten sich die ehemaligen PC-Divisionen von Toshiba und Sony mit Fujitsu Client Computing zusammenschliessen. Yoshimi Ota, CEO von Vaio (früher eine Geschäftseinheit von Sony), äusserte sich bereits Anfang Dezember zu einer möglichen Fusion. "Wenn uns der Deal Vorteile bringt, erwägen wir ihn", sagte er gegenüber dem Wall Street Journal.
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