Verlustreiches Quartal für Ingram Micro
Ingram Micro hat im zweiten Quartal den Rotstift gezückt. Der Nettoverlust belief sich auf 34 Millionen US-Dollar. Schuld sind Abschreibungen für interne Softwareentwicklung.
Der weltweite Umsatz des Distributors Ingram Micro ist im zweiten Quartal dieses Jahres um und 3 Prozent auf knapp 10,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Demgegenüber steht ein Verlust von 34 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilt.
Im Jahr zuvor erwirtschaftete Ingram Micro 51 Millionen Dollar Gewinn. Als Grund für den hohen Verlust nennt das Unternehmen Abschreibungen für interne Softwareentwicklung.
ERP-System von SAP zu teuer
Damit bezieht sich Ingram Micro auf sein globales SAP-basiertes ERP-System. Vor sieben Jahren begann der Disti das System auszurollen. Nach einer ausführlichen Evaluation entschloss sich Ingram Micro nun, das Projekt zu stoppen.
Es sei günstiger, die bestehenden Legacy- mit den bereits installierten SAP-Systemen zu kombinieren. Die besagte Abschreibung beläuft sich gemäss einem CRN-Bericht auf 116 Millionen Dollar.
Für das dritte Quartal rechnet Ingram Micro einem Umsatz zwischen 10,5 und 11 Milliarden Dollar.
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