Intels neue "Befehlsgeber"
Intel hat eine neue Itanium-Prozessoren-Serie entwickelt. Die Leistung wurde im Vergleich zur Vorgängerversion verdoppelt.
Intel hat eine neue Itanium-Prozessoren-Serie entwickelt. Hierzu gehört der Itanium 9500. Wie der Hersteller mitteilt, basiert der Itanium-9500-Prozessor auf einer neuen Mikroarchitektur mit der die Leistung verdoppelt und die Fehlertoleranz erhöht wurde, im Vergleich zur Vorgängergeneration. Daher eigne er sich für datenintensive, geschäftskritische Business Analytics-, Datenbank- oder ERP-Anwendungen.
Intel hat die Anzahl Rechenkerne von vier auf acht verdoppelt (3,1 Milliarden Transistoren). Der Prozessor bietet bis zu 54 MB Cache und ermöglicht bis zu 2 Terabyte DIMM-Speichermodule mit geringer Spannung in einer Vier-Sockel-Konfiguration. Die neuen Taktraten reichen von 1,73 GHz und einer Leistungsaufnahme von 130 Watt bis zu 2,53 GHz mit 170 Watt Verbrauch.
Leistung um den Faktor 2,41 erhöht
Die Geschwindigkeit des Prozessors steige gegenüber dem Vorgänger um 40 Prozent bei niedrigerer Leistungsaufnahme. Die Leistung sei im Vergleich zur Vorgängerversion um den Faktor 2,41 und die I/O-Geschwindigkeit um 33 Prozent erhöht worden.
Zudem enthält der Prozessor neue Funktionen wie die Intel-Instruction-Replay-Technologie. Mit dieser werden fehlgeleitete Befehle erneut geschickt, womit schwerwiegende Fehler vermieden würden, beziehungsweise die Systeme vor Abstürzen und Datenkorruption besser geschützt seien.
Mit Xeon-E7-Prozessoren verknüpfen
Wie der Hersteller mitteilt, will er die neuen Itanium-Prozessoren im Rahmen eines modularen Entwicklungsmodells enger mit der Xeon-E7-Prozessor-Familie verknüpfen, beispielsweise mit gemeinsamen Chip-Komponenten. Damit werde die Effizienz bei der Entwicklung künftiger Itanium-Prozessoren gesteigert und OEM-Partner würden eine einheitliche Motherboard-Plattform für beide Architekturen nutzen können.
Die Itanium-9500-Prozessor-Serie ist zum UVP ab 1350 US-Dollar bis 4650 Dollar verfügbar, beim Kauf ab 1000 Prozessoren.
Globale Tabletverkäufe stagnieren im Jahresvergleich
DoS-Lücke gefährdet Cisco-Orchestrierungssysteme
Roche übernimmt PathAI und stärkt KI-gestützte Diagnostik
Gandalf ist ein haariger Chaosstifter
Fauler-Apfel-Effekt – schwierige Mitarbeitende erfolgreich führen
Microsoft passt Schweizer Preise für M365 an
Wo laut Samsung Schweiz die Cybergefahren in Pro-AV-Projekten lauern
BMC zeichnet Schweizer Unternehmen aus
Luzerner Datenschutz bearbeitet Rekordzahl an Fällen