FTTH-Forum: Zukunft der Glasfaser in der Schweiz
Die Zukunft der Glasfaser in der Schweiz ist ungewiss, das Potential gross: Referenten aus der Schweiz und dem Ausland trafen sich heute zum FTTH-Forum in Baden.
Fibre to the home (FTTH) bzw. ein Glasfaserkabel bis vor die eigene Haustür: dies war das Hauptthema des heutigen FTTH-Forums im Kultur- und Kongresszentrum TRAFO in Baden.
Vertreter verschiedener Firmen wie Keymile, Connectcom und Dätwyler hielten Vorträge zu Themen wie Glasfaserausbau, Projektplanung und Kabelfernsehen übers Glasfasernetz. Dabei informierten sie über die Schwierigkeiten, die sich im Tiefbau ergeben können, die Frage nach der nötigen Bandbreite und den verschiedenen Technologien, die zur Verfügung stehen.
Der Bedarf nach Bandbreite nehme immer mehr zu, darüber waren sich die Referenten einig. Gleichzeitig stelle sich aber die Frage, wie man diese anbieten wolle. Denn die Kundebedürfnisse seien sehr unterschiedlich und es sei sehr wichtig, diese bei der Projektplanung miteinzubeziehen.
Zukunft der Glasfaser in der Schweiz?
Ein abschliessender Aspekt der Vortragsreihe war die Frage, wie sich der Glasfaserausbau in der Schweiz in Zukunft entwickeln wird. Die Negativ-Meldungen der letzten Wochen bezüglich der schwierigen Zusammenarbeit zwischen Swisscom und Elektrizitätswerken (EWs) habe schon dazu geführt, dass sich Städte vom Thema Glasfasernetz wieder abgewendet hätten. "Ich befürchte, dass Swisscom in Zukunft der einzige Anbieter von Glasfasernetzen sein könnte", so Beat Ambühl, Geschäftsführer der GGA Maur. Er hoffe aber, dass dieser Fall nicht eintreten werde.
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