3997 Firmenpleiten seit Januar
444 Insolvenzeröffnungen im November (+ 12 Prozent), 3 Prozent mehr Firmenpleiten seit Jahresbeginn: Diese Zahlen meldet die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet per Ende November. Die Werten nähern sich jenen der Krisenjahre 2003 bis 2005.
Von Januar bis November 2011 hat es in der Schweiz 5871 Konkurseröffnungen gegeben, 3977 durch Insolvenz. Dies sind drei Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) berichtet.
Insgesamt liegen die Insolvenzen gemäss dem Bericht noch unter dem Niveau der Krisenjahre 2003 bis 2005. D&B erwartet allerdings einen weiteren Anstieg der Insolvenzen im kommenden Jahr. Das grösste Insolvenzrisiko bestehe immer noch im Gastgewerbe.
D&B sieht auch eine Abschwächung bei den Neugründungen von Firmen. Seit Jahresbeginn wurden demnach 35585 Firmen ins Handelsregister eingetragen. Bis Ende Jahr sollen 39000 neue Firmen entstehen. Der Nettobestand an Firmen, also die Neueintragungen abzüglich Löschungen, wird in diesem Jahr um rund 11000 Firmen zunehmen.
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