Warum Fujitsu und VMware zusammenarbeiten
Mit Primeflex for VMware Cloud hat Fujitsu zusammen mit VMware ein fixfertiges Software-Defined-Rechenzentrum lanciert. Am VMware Partnercamp 2017 sprach die Redaktion mit Marcus Schneider, Head of Data Center Product Management EMEIA bei Fujitsu, darüber, wie der Channel davon profitieren könnte.
Ende April hat Virtualisierungsspezialist VMware im hessischen Hanau zum Partnercamp 2017 geladen. Der japanische Hersteller Fujitsu war auch mit dabei.
Beide Unternehmen hatten Anfang April verkündet, ihre Partnerschaft vertiefen zu wollen. Am Partnercamp hielt Fujitsu-Manager Marcus Schneider gar eine eigene Keynote. In dieser ging der Head of Data Center Product Management EMEIA (Europa, Naher Osten, Indien und Afrika) näher auf die Zusammenarbeit der beiden Firmen ein.
Rechenzentrum als Komplettlösung
Zu den Früchten der Zusammenarbeit zähle etwa das Produkt Primeflex for VMware Cloud Foundation. Dabei seien die Hersteller vom Ikea-Weg abgekommen, sagte Schneider.
Im Wesentlichen handelt es sich um ein hyperkonvergentes Software-Defined-Rechenzentrum, das fixfertig geliefert wird. Ohne Bauanleitung und ohne Montage.
Das Fujitsu-Werk in Augsburg produziert die Infrastruktur kundenspezifisch, wie Schneider im anschliessenden Gespräch präzisierte. Der Partner bringt das fertige System zum Kunden, der Hersteller garantiert, dass es läuft.
Der Partner werde aber nicht zum reinen Logistiker. Ihm blieben mehr Zeit und Ressourcen für andere, höherwertigere Aufgaben. Etwa für Beratungsgespräche. Denn für Fujitsu sei es wichtig, dass der Reseller der erste und einzige Ansprechpartner für die Kunden sei. "Egal ob dieser aufrüsten, sich beraten lassen, oder eine neue Festplatte will", sagte Schneider.
Wir wollen gemeinsam mit dem Partner wachsen
"Wir wollen die Partner als Schnittstelle zum Kunden weiter stärken, indem wir ihnen das Rüstzeug dazu geben, kompetent zu beraten", sagte Schneider. "Wir wollen in den Partner investieren und gemeinsam wachsen." Das Rüstzeug bestehe konkret aus Ausbildungsmöglichkeiten sowie gemeinsame Marktaktivitäten, bei denen Hersteller und Partner den Kunden zusammen angehen.
"Das Software-Defined-Rechenzentrum ist real", sagte Schneider abschliessend. "Wenn Sie heute noch keine Lösungen dafür verkaufen, sollten Sie es tun."
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Die FHNW sagt, wie viel KI die Cyberabwehr braucht
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind