Immer mehr Senioren sind online
In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der älteren Internetnutzer deutlich gestiegen. Mehr als die Hälfte aller Senioren sind inzwischen online. Auch mobile Geräte haben eine hohe Verbreitung.
Zusammen mit dem Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich hat Pro Senectute die Internetnutzung von Personen über 65 Jahren untersucht. Swisscable unterstützte die Forschung finanziell. Die Studie stellte fest, dass die Zahl der sogenannten Silver Surfer in den letzen fünf Jahren um die Hälfte gestiegen ist.
Inzwischen nutzen 65 Prozent der Schweizer Senioren das Internet - im Vergleich zu nur 38 Prozent im Jahr 2010. Der Durchschnitt für die gesamte Bevölkerung der Schweiz beträgt 88 Prozent. Etwa ein Drittel der älteren Internetnutzer hat ein Tablet oder Smartphone.
Dabei gibt es jedoch je nach Altersgruppe grosse Unterschiede. So sind 79 Prozent der Personen zwischen 65 bis 69 online. Danach nimmt die Zahl der Nutzer kontinuierlich ab. Bei den 80- bis 84-jährigen liegt der Anteil noch bei fast 40 Prozent. Hingegen sind nur 13 Prozent der über 85-jährigen online.
Gefahr von Informationen abgeschnitten zu werden
Viele Senioren die offline sind, würden laut Pro Senectute ihre Informationen aus dem Internet über Partner, Kinder oder Freunde beziehen. Pro Senectute äusserte daher die Befürchtung, dass ältere Personen zunehmend vom Informationsfluss von Behörden und auch Gesundheitseinrichtungen abgeschnitten werden könnten, da immer mehr Aktivitäten über das Internet abgewickelt werden. Daher wolle Pro Senectute das Kursangebot und Informationsmaterialien für die Gruppe weiter ausbauen.
Zudem äusserte die Mehrheit der Befragten, dass das Internet ihnen mehr Ressourcen für Selbstständigkeit geben würde und die Kontaktpflege erleichtere.
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