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Sieben Fragen an Marco Huwiler von Accenture

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von Coen Kaat

Nach 20 Jahren bei der Firma ist Marco Huwiler am Jahresanfang zum Country Managing Director von Accenture Schweiz aufgestiegen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dublin bietet Beratungs- und Outsourcing-Dienstleistungen an.

Marco Huwiler, Country Managing Director Schweiz, Accenture. (Source: zVg)
Marco Huwiler, Country Managing Director Schweiz, Accenture. (Source: zVg)

Was ist das Beste daran, in der IT-Branche zu arbeiten?

Ohne unsere Arbeit in der IT wären viele Innovationen gar nicht möglich, denn Technologie ist heute eher Taktgeber der Veränderung als ein nachgelagerter Prozess dahinter. Dadurch ist unsere Verantwortung gegenüber den Menschen gewachsen, denn mit Technologie machen wir ihr Leben einfacher und sicherer.

Von welchem IT-Gadget bereuen Sie, dass Sie es gekauft haben?

Mit dem Abstand vieler Jahre wirken die meisten Gadgets wie eine teure und unnütze Spielerei, aber zu der Zeit hatte das alles seine Berechtigung. Ich kann mich gut an die erste externe Festplatte von 100 Megabyte ­erinnern, die ich Mitte der ­Neunzigerjahre für 1000 Franken gekauft hatte.

Was würde Ihr zehnjähriges Ich zu Ihrem jetzigen Ich ­sagen?

Zieh dir endlich die Fussballschuhe an und lass uns kicken gehen.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne mal ein Bier trinken?

Mit jemandem wie Mick Jagger oder Alice Cooper mal über das Musiker-Leben in den 60ern und 70ern zu sprechen, wäre sicher spannend.

Welche CD haben Sie mal gekauft, von der nie jemand etwas erfahren darf?

Das war in den Achtzigern eine Kassette der Münchener Freiheit. Ich war jung und unschuldig.

Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht?

Die "Erlebnisberichte" von Eltern, die das Leben mit Kindern im ­Corona-bedingten Homeoffice beschreiben.

Was bräuchte es, um die Welt zu retten?

Der Klimawandel ist weiterhin eine grosse Herausforderung. Wir müssen verstehen, dass wir dieses Problem ohne Technologie und Fortschritt nicht lösen können. Gesellschaft, Wirtschaft und Politik müssen an einem Strang ziehen und helfen, dass klima­freundliche Technologien möglichst rasch skalieren können.

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