Mehr Mitarbeiter, grösseres Portfolio

IT-Security-Anbieter Ensec wächst gleich doppelt

Uhr
von Coen Kaat

In diesem Jahr sind schon drei neue Mitarbeiter zu Ensec gestossen. Darunter ein Check-Point-Instruktor. Ensec stockte aber nicht nur personell auf: Der Zürcher Sicherheitsanbieter ergänzte auch sein Angebot um die Lösungen des Schweizer Herstellers Altipeak.

(Source: YurolaitsAlbert / iStock.com)
(Source: YurolaitsAlbert / iStock.com)

Der Zürcher Sicherheitsanbieter Ensec ist gerademal eineinhalbjährig. Das Unternehmen wurde Anfang des Jahres 2017 von acht ehemaligen Infotrust-Mitarbeitern gegründet (Lesen Sie mehr über die Gründung hier). Die Firma mit Sitz in Au stellte in diesen Jahr aber bereits drei neue Mitarbeiter ein, wie Ensec auf seiner Website verkündet.

Arnold Schenkel, Senior Consultant IT-Security bei Ensec. (Source: Ensec)

Anfang August stiessen Arnold Schenkel als IT-Security Consultant und Gian Escher als GRC Consultant zum Team. Schenkel verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich IT-Security, wie CEO Mike Schuler auf Anfrage sagt. Er halte aktuelle Zertifizierungen für drei Hersteller in Ensecs Portfolio: Check Point, Tufin und F5. Zudem bringe er Kunden mit, die ihn schon seit vielen Jahren als Trusted Advisor kennen und diese Beziehung aufrechterhalten möchten.

Ein Instruktor für Ensec

"Im Schweizer Markt nicht ganz unbekannt dürfte er aufgrund seiner Tätigkeit als Check-Point-Instruktor sein", sagt Schuler. Schenkel gebe offizielle ATC-Kurse. Ensec plane nun aber nicht, selbst ein Authorized Training Center (ATC) zu werden. "Es wird aber in Kürze eine Zusammenarbeit mit einem ATC geben, bei der Arnold als Instruktor weiterhin zum Einsatz kommen wird."

Gian Escher, Senior Consultant GRC bei Ensec. (Source: Ensec)

Gian Escher wechselte von der UBS zu Ensec. Er soll das "Governance, Risk & Compliance"-Team (GRC) verstärken. Er bringe eine längjährige Erfahrung in dem Bereich aus seiner Zeit bei der UBS mit. Ensec spricht schon seit der Gründung viel über das GRC-Team und plant, dieses zu einem weiteren Standbein des Unternehmens zu machen.

Escher soll hierbei helfen. "Aktuell ist er dran, unser GRC-Portfolio zu schärfen und unter anderem ein Framework im Bereich EU-DSGVO und dem kommenden Schweizer Datenschutzgesetz aufzubauen", sagt Schuler.

Bekanntschaft aus früheren Zeiten

Schon etwas länger dabei ist Fabian Hartmann. Er wechselte bereits per 1. April zu Ensec. "Hartmann ist ein sehr erfahrener IT Security Consultant mit einem breiten Spektrum an Technologien und Lösungen", sagt Schuler. Er halte aktuelle Zertifizierungen von Fortinet, Check Point und Totemo. Zudem bringe er auch Programmierkenntnisse mit, "welche gerade in aktuellen Themen wie Automatisierung zunehmend wichtiger werden."

Fabian Hartmann, Senior Consultant IT Security bei Ensec. (Source: Ensec)

Wie Schuler erwähnt, kennt er Hartmann und Schenkel bereits von einem früheren Arbeitgeber. Den Namen nennt der CEO nicht. Aber es dürfte sich wohl um Infotrust beziehungsweise NTT Security handeln. Ende 2014 wurde die Zürcher Firma Infotrust vom japanischen Unternehmen NTT Com Security übernommen.

Der personelle Ausbau sei auf eine sehr gute Auftragslage bei Ensec zurückzuführen - insbesondere im Bereich Dienstleistungen. Ensec sei aber nach wie vor auf der Suche nach weiteren Consultants. "Wir freuen uns über jede Bewerbung von geeigneten Kandidaten", sagt Schuler.

Neue 2-Faktor-Lösungen im Portfolio

Wie Schuler erwähnt, baute Ensec nicht nur personell aus. Das Unternehmen erweiterte auch das Portfolio durch eine Zusammenarbeit mit Altipeak.

Der Schweizer Hersteller mit Sitz in Lausanne bietet Lösungen im Bereich der 2-Faktor-Authentisierung an. Darunter etwa Mobile- und Hardware-Tokens, QR-Codes sowie Mobile-ID. Die Lösungen lassen sich gemäss Schuler problemlos in bestehende Kundenumgebungen einbinden.

Mike Schuler, CEO von Ensec. (Source: Netzmedien)

Webcode
DPF8_103726

Kommentare

« Mehr